1.1.2010 13-19 Uhr Public Domain Day

Generationenübergreifender Neujahrsbrunch für Kinder und Erwachsene ebenso

Wir begrüssen an diesem Tag eine Reihe von Werken, die als Gemeineigentum verfügbar sind. Dabei handelt es sich um all jene Werke, die von Menschen erstellt wurden, die im Jahr 1939 gestorben sind.

Alle gesammelten Werke sind online verfügbar. Auf wildprovider.freehostia.com wird von 1.-30.Dezember täglich ein Link zu einem freien Werk vorgestellt.

Gemeinsam mit unseren Kindern verändern und bearbeiten wir eine Auswahl dieser Werke, die ab sofort unseren Kindern gehören.

So singen wir vereint das Dachaulied nach Jura Soyver im Karaokestil mit Ekaraoke.net, bereiten das grösste Müesli der Welt zur Freude von Maximilian Bircher-Benner, produzieren eine originale kollaborativ-dadaistische Collage mit Werken von Alphonse Mucha, Hermann Hirzel und Adolf Brütt, übersetzen Gedichte von
Roth, Duun und Aav während Filme nach Zane Grey und von Max Skladanowsky zum kostenlosen Download sowie bedeutende Jazzwerke in den Röhrenapparaten laufen. Daneben haben wir Zeit für einen gemütlichen Kaffee und brunchen ins neue Jahr mit der Gesamtausgabe von Sigmund Freud’s Psychoanalyse als Kopie.

So retten wir ein Stück kulturelles Erbe für unsere Kinder mit Top Unterhaltung.

Eine Veranstaltung von Dock18, Digitale Allmend und Wikimedia Schweiz.

Was ist Public Domain?
Unter Public Domain werden frei verfügbare Werke verstanden, wie zum Beispiele Literatur Musik oder Software. Werke im Public Domain unterliegen nicht oder nicht mehr dem Urheberrecht. Das Urheberrecht für Werke ist zetlich beschränkt, weshalb alle Werke längerfristig in den Public Domain fallen. Die zeitliche Beschränkung führt dazu, dass die Werke frei genutzt, d.h. vervielfältigt und verändert werden dürfen. Es ist ein Kompromiss zwischen den Interessen der Öffentlichkeit und des Urhebers. In den meisten Ländern ist dies 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers der Fall. Am 1.1.2010 werden alle Werke von Urhebern, welche 1939 gestorben sind frei. Zum Teil gibt es noch kürzere Übergangsfristen, weshalb in gewissen Staaten Werke schon früher im Public Domain sein können.

Public Domain Day
Für Kinder und Erwachsene ebenso
Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1, Zürich

http://www.cabaretvoltaire.ch/

1.1.2010
13-19 Uhr

1.1.2009 – Public Domain Day – Brunch & Jam Session

Texte, Musikstücke, Aufnahmen, Noten, Stücke, Filme, Schnippsel, Zitate, Bücher, usw. von Personen die seit dem letzten Jahr 70 Jahre tot sind (Sterbejahr 1938) werden rezitiert, gemixt und weitergegeben.

Mit dem Jahreswechsel fallen wieder Tausende von Werken und somit unser kulturelles Erbe der Allgemeinheit zu (Public Domain) und können frei vervielfältig und verändert werden. Dabei handelt sich um ein fundamentales Element des Urheberrechts, nämlich die zeitliche Limitierung der Urheberrechte, als Ausgleich zwischen den Interessen des Autoren und der Öffentlichkeit. Alle Werke von Autoren die 70 Jahre tot sind werden weltweit gemeinfrei.

Die Veranstaltung wird organisiert von Mario Purkathofer/Dock18 und Daniel Boos/Digitale Allmend in Kooperation mit wikimedia CH.

Der Brunch findet statt im Dock18, Rote Fabrik, Seestrasse 395, Zürich.
Die Veranstaltung ist auch auf Facebook veröffentlicht und im Kalender der Roten Fabrik.

Stefan Kluge über Creative Commons und einen neuen Film

Mit grossem Dank an KulturTV:

Anlässlich des CCL/Digitale Allmend Anlass vom 12. September 2008 in der Zürcher ToniMolkerei hat Bernhard die Gelegenheit ergriffen und mit Stefan Kluge von VEB Film Leipzig ein Gespräch zu Creative Commons geführt. Dabei haben wir auch erfahren, dass ein neuer Film in Kürze präsentiert wird.

Zur Erinnerung, VEBFilm hat 2004 den ersten Film produziert (Route 66), der unter einer CC-Lizenz steht.

Das Video bei YouTube in “höherer Auflösung” ansehen.

YouTomb

YouTomb is a research project by MIT Free Culture that tracks videos taken down from YouTube for alleged copyright violation.

More specifically, YouTomb continually monitors the most popular videos on YouTube for copyright-related takedowns. Any information available in the metadata is retained, including who issued the complaint and how long the video was up before takedown. The goal of the project is to identify how YouTube recognizes potential copyright violations as well as to aggregate mistakes made by the algorithm.

http://youtomb.mit.edu/

ISO will ODF und OOXML «harmonisieren»

Die ISO/IEC-Arbeitsgruppe SC 34 hat auf ihrer Sitzung in Oslo nicht nur das Microsoft-Dateiformat OOXML zum Standard erhoben, sondern auch gleich beschlossen, es mit der Konkurrenz ODF unter einen Hut zu bringen. Auf lange Sicht stellt man sich drei Arbeitsgruppen vor, von denen zwei die beiden Formate betreuen und die dritte sich um die “Interoperabilität/Harmonisierung” der beiden kümmert.

Mehr dazu auf heise online und in der aktuellen c’t.

Nollywood – Videofilme – nachgefragt

Kultpavillon war an unserer Veranstaltung dabei und präsentiert das erste Video zu “Die Piraten von Nollywood”. Daniel Künzler erzählt dabei ausführlich über Nollywood. Er geht auch generell auf das Thema des afrikanischen Film, Ansprüche des afrikanischen Publikums an den Film , ein unterschiedliches Verständnis von Kreativität etc. ein.


Link: sevenload.com

Reminder: Di 18.3.08 20:00: Veranstaltung: The Pirates of Nollywood

Bei uns weitgehend unbekannt hat sich die Nigerianische Filmindustrie (Nollywood) in den letzten Jahren rasant entwickelt und zumindest was die Zahl der produzierten Filme betrifft (mehr als 1000/Jahr), Hollywood und Bollywood bereits überholt. Und das in einem Land, praktisch ohne Kinos und so gut wie keinem Urheberrechtsschutz. Aber anstatt die Piraten und
Strassenhändler zu bekämpfen, werden sie von den Produzenten als Teil des Filmgeschäftes akzeptiert.

Daniel Kuenzler, Soziologe und Afrikaexperte, stellt die Nigerianische Filmindustrie vor und erläutert wie diese mit den Herausforderungen der unkontrollierbaren Kopien umgeht. Mit Filmausschnitten und Diskussion.

Ein Abend in Kooperation mit der Vertiefung Mediale Künste und der Digitalen Allmend.

Datum: 18.03.2008
Zeit: 20 Uhr
Ort: Cabaret Voltaire, Zürich

18.3.2008 – Veranstaltung: The Pirates of Nollywood

Bei uns weitgehend unbekannt hat sich die Nigerianische Filmindustrie (Nollywood) in den letzten Jahren rasant entwickelt und zumindest was die Zahl der produzierten Filme betrifft (mehr als 1000/Jahr), Hollywood und Bollywood bereits überholt. Und das in einem Land, praktisch ohne Kinos und so gut wie keinem Urheberrechtsschutz. Aber anstatt die Piraten und Strassenhändler zu bekämpfen, werden sie von den Produzenten als Teil des Filmgeschäftes akzeptiert.

Daniel Kuenzler, Soziologe und Afrikaexperte, stellt die Nigerianische Filmindustrie vor und erläutert wie diese mit den Herausforderungen der unkontrollierbaren Kopien umgeht. Mit Filmausschnitten und Diskussion.

Ein Abend in Kooperation mit der Vertiefung Mediale Künste und
der Digitalen Allmend.

Datum: 18.03.2008

Zeit: 20 Uhr

Ort: Cabaret Voltaire, Zürich

Last.fm hat Verträge mit allen Majors

Soeben hat uns eine Mitteilung von Last.fm erreicht:

Wir bieten ab heute einen kostenlosen On-Demand-Service an, der es Jedem ermöglicht, seine Lieblingslieder auf Wunsch in voller Länge anzuhören, legal und gratis!

Damit sind wir die erste Musik-Website, die einen kostenlosen und rein auf Werbung basierenden On-Demand-Service anbietet, mit Liedern von allen vier Major-Labels (Universal Music Group ist seit heute mit an Bord), sowie Aggregatoren wie CD-Baby, IODA, The Orchard, Naxos und nicht zu vergessen über 150.000 Indie Künstler und Labels.

Ein weiteres neues Feature, das wir heute vorstellen, ist das Artist Royalty Program. Dieses bietet sowohl Indie- als auch bekannteren Künstlern die Möglichkeit, direkt von Last.fm bezahlt zu werden, jedes mal wenn jemand ihre Musik auf Last.fm hört.

Dieser On-Demand-Dienst ist seit heute als Beta-Version aufgeschaltet worden. Momentan ist dieses Feature allerdings erst in Deutschland, den USA und Grossbritannien verfügbar. In diesen Ländern ist Last.fm jetzt wohl die grösste frei zugängliche Musikplattform. Alle Songs können bis zu drei Mal kostenlos angehört werden, bevor ein Hinweis erscheint, dass man sich die Musik bei einem Partner wie iTunes oder Amazon kaufen soll. Sobald alles stabil läuft soll es auch ein kostenpflichtiges Abonnement geben.

Mehr dazu steht im Blog von Last.fm.

Erfreulich, dass die Musikindustrie langsam etwas mutiger wird und dass auch Künstler eine Vergütung kriegen, die nicht bei einer Plattenfirma unter Vertrag sind.