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	<title>Digitale Allmend</title>
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		<title>Anti-ACTA Kundgebung in Zürich</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 07:11:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ale</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[ACTA]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 11. Februar hat Hartwig Thomas hat eine kurze Ansprache bei der Anti-Acta Demo am zürcher Helvetia Platz gehalten. http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&#38;v=jhnLyU2zgNg Ich bin [...] da, weil ich der Meinung bin, dass die Abschaffung der Meinungsfreiheit oder die schwere Gefährdung der Grundrechte &#8230; <a href="http://allmend.ch/2012/02/anti-acta-kundgebung-in-zurich/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 11. Februar hat Hartwig Thomas hat eine kurze Ansprache bei der Anti-Acta Demo am zürcher Helvetia Platz gehalten.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;v=jhnLyU2zgNg">http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;v=jhnLyU2zgNg</a></p>
<p>Ich bin [...] da, weil ich der Meinung bin, dass die Abschaffung der Meinungsfreiheit oder die schwere Gefährdung der Grundrechte etwas ist, was auch Nichtpolitiker interessieren sollte.</p>
<p>Wenn ich mit den Politikern spreche, habe ich den Eindruck dass diejenigen die im nächsten Jahr darüber entscheiden, ob die Schweiz ACTA ratifizieren soll zu einem grossen Teil keine Ahnung haben und sie müssen von der Strasse, von jedem einzelnen von uns genau und detailiert informiert werden warum dieser Staatsvertrag ein schlimmer Eingriff in die Freiheit der Menschen wäre.</p>
<p>ACTA steht für Anti Counterfeit Trade Agreement also Anti Fälschungs-Handelsabkommen und es geht, wie schon Herr Glättli gesagt hat, nicht wirklich in erster Linie um pirateske Themen sondern es geht darum, dass sogenannte Geistige Eigentum bis zum Letzen zu verteidigen; dass Leute die Krokodilannäher auf Hemden kleben wirklich mehrere Jahre ins Gefängnis kommen; dass Unfallverhütungtechniken im Autobau keinesfalls von den Chinesen kopiert werden dürfen damit sie weniger Unfälle haben; dass Videodateien von Hollywoodfilmen nicht herunter und hochgeladen werden dürfen; dass patentierte Medikamente auf keinen Fall so billig hergestellt werden dürfen wie sie hergestellt werden könnten &#8211; auch wenn dabei Millionen Leute an AIDS sterben. Wer das geistige Eigentum an solchen Sachen hat, der hat das Recht den Anderen zu verbieten das zu kopieren oder eben so günstig herzustellen wie man es herstellen könnte.</p>
<p>Dieses Verbotsmonopol bewirkt, dass man die Preise beliebig in die Höhe treiben kann, auch auf Kosten davon, dass Menschen massenweise sterben, weil niemand Kopien von patentierten Unfallverhütungssoftware machen darf, oder von einem AIDS-Medikament, oder von schädlingsresistentem Saatgut. Die Rechteinhaber vorallem in den USA oder der EU hatten mit ihrer Einschüchterungstaktik bisher schon viel Erfolg. Wir sind alle so blöd, dass wir bereits mit vorauseilendem Gehorsam uns sogar die Sachen nicht mehr trauen die wir noch dürfen</p>
<p>Ich habe gerade gestern wieder in 20 Minuten gelesen, man müsse die illegalen Downloads verbieten. Erstens ist es ja ein wenig idiotisch etwas Illegales zu verbieten.. (Gelächter) Zweitens sind in der Schweiz Downloads immer noch legal, selbst wenn derjenige der das hochgeladen hat das illegalerweise hochgeladen hat. Das Lesen eines geklauten Buchs ist nicht strafbar, das Klauen schon.</p>
<p>Ich denke, wir sollten uns nicht länger von der Pharmaindustrie und Hollywood einschüchtern lassen, sondern unsere Rechte wieder maximal beanspruchen und die zynischen Rechteinhaber im schlimmsten Fall boykottieren. Es gibt sehr schöne Hemden ohne Krododilaufnäher. (Gelächter). Man hört immer wieder das uns ACTA vor gefälschten Medikamenten schützen soll, weil sonst irgendwelche unverantwortlichen alten Herren gefälschtes Viagra kaufen und nachher eingehen &#8211; (Gelächter) &#8211; jeweils übers Internet. Das ist natürlich Unsinn, wir haben schon sehr harte Gesetze gegen Brunnenvergifter und Leute die gefälschte Nahrungsmittel herstellen und gegen Leute die andere vorsätzlich schädigen. Für das müssen wir auf kein Abkommen eingehen das es der Industrie von den Rechteinhabern erlaubt, ohne Umweg über die Polizei, über den Richter direkt bei den Providern Informationen über uns einzuholen und über ihre Konkurrenten natürlich, damit sie noch besser Kapitalismus betreiben können. (Applaus)</p>
<p>Es gibt einen Punkt ganz am Schluss vom ACTA-Vetrag. Ich habe mir die Mühe gemacht, das durchzulesen und habe dazu ein kleines oranges Flugblatt geschrieben (<a href="http://www.enterag.ch/hartwig/acta-fragen.pdf">http://www.enterag.ch/hartwig/acta-fragen.pdf</a>) das schrecklich seriös und trocken ist und jeden einzelnen Punkt aufgezählt, von dem ich der Meinung bin, dass er problematisch ist. Ganz am Schluss von ACTA ist eine heisse Sache drin: dort geht es nämlich um den berühmten Aquis-Communautaire. Das heisst ACTA besagt, es wird eine Kommission eingesetzt, eine internationale Kommission die dieses Vertragswerk laufend weiterentwickelt und, dass Leute, die diesem Vertragswerk heute beitreten automatisch laufend alle weiteren Änderungen mitübernehmen, die diese Kommission dann beschliesst.</p>
<p>Das heisst, selbst wenn es heute sozusagen wenig an der Schweizer Situation ändern würde, hätte man dann die fremden Richter und die fremden Gesetzgeber anstelle unserer Richter und unserer Parlamentarierer gesetzt. Und da wundert es mich, dass ich hier auf diesem Platz so wenig Vertreter von der Partei [die SVP, Red.] sehe die sonst gegen fremde Richter ist. (Breites Gelächter und Applaus.)</p>
<p>Beim Aushandeln der endgültigen ACTA Vertragsversion war das Institut für Geistiges Eigentum auf Schweizer Seite dabei. Der Schweizer Botschafter hat an seiner offiziellen Unterzeichnungszeremonie in Japan schon unterschrieben aber das war nur für das Fernsehen. Das ist noch nicht wirklich schon gültig und jetzt kommt es darauf an, dass der Bundesrat die Unterzeichung, die Ratifizierung des Vertrags dem Parlament vorlegt und bis.. ich glaube Mai 2013 muss das Parlament entschieden haben, ob die Schweiz diesem internationalen Vertragswerk beitritt oder nicht. Ich hoffe, dass ihr alle, jeder einzelne von euch ganz viele Mails an seine Lieblingsparlamentarier schreibt.</p>
<p>Transkription: <a href="http://www.denkmaschinen.ch">http://www.denkmaschinen.ch</a> leicht korrigiert.</p>
<p>Foto: CC-BY <a href="http://www.flickr.com/photos/58136828@N05/">Roger Hunziker</a></p>
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		<title>Marshall McLuhan und die Kanadische Schule</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 12:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>siss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesegruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Lesegruppe liest weiter Medientheorie von Dieter Mersch (1). Marshall McLuhan ist der bekannteste einer gemischten Gruppe von Wissenschaftlern aus Anthropologie, Literaturwissenschaft und Geschichte, die von den 1950er Jahren an im Umkreis des Centre of Culture and Technology der Universität &#8230; <a href="http://allmend.ch/2012/02/marshall-mcluhan-und-die-kanadische-schule/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Lesegruppe liest weiter Medientheorie von Dieter Mersch (1).</em></p>
<p>Marshall McLuhan ist der bekannteste einer gemischten Gruppe von Wissenschaftlern aus Anthropologie, Literaturwissenschaft und Geschichte, die von den 1950er Jahren an im Umkreis des Centre of Culture and Technology der Universität Toronto gearbeitet und in vielfältiger Weise Einflüsse der Schrift und anderer Kommunikationsmedien auf die Kulturentwicklung untersucht haben. Dieser so genannten Kanadischen Schule (dazu gehören unter anderen Harold A. Innis, Eric A. Havelock und später Derrick de Kerckhove) kommt nach Mersch das Verdienst der Etablierung einer eigentlichen allgemeinen Medientheorie zu, die nicht nur partiell die technischen Medien wie Film, Radio und Fernsehen behandelt, sondern ebenso Politik, Sozialstruktur und Technik mit einbezieht. Medientheorie versteht sich seither auch als Zeitdiagnose: Medien durchdringen Person, Politik, Ökonomie, Moral und Gesellschaft in ihrer Identität.</p>
<p>Mersch beschreibt in der Folge detaillierter, was die einzelnen Exponenten beigetragen haben und widmet sich am ausführlichsten Marshall McLuhan. Schreiben, wie Mersch über McLuhan schreibt, könnte sogar reizvoll sein; lieber wähle ich hier aber einen direkten Zugang zu McLuhan und schlage für einmal zwei Videolinks vor.</p>
<p>McLuhan wollte verstehen, wie Massenmedien unser Leben verändern – wie sie ihre User formatieren – und erfand dafür Metaphern und Schlagworte, die geradezu volkstümlich geworden sind. McLuhan prägte den Begriff des Globalen Dorfes, McLuhan sprach von der Gutenberg Galaxis und von Medien als Extensionen des menschlichen Körpers. Sein berühmtester Kernsatz ist “The medium is the message.”  (Das Medium ist die Botschaft.) Die Botschaft der elektronischen Medien lautet: Wir sind akustisch und visuell vernetzt. Die Welt ist ein globales Dorf. Wir haben extrem mit den Angelegenheiten aller andern Menschen zu tun. Seine ebenfalls sehr bekannte Unterscheidung zwischen heissen und kalten Medien bezieht sich auf ihre höhere oder niedrigere Auflösung und die damit verbundenen unterschiedlichen Wirkungen auf die Sinne. Hochauflösende Medien (&#8220;hot&#8221;) media, wie Druck oder Radio, seien voller Informationen und erforderten weniger Komplettierung oder Beteiligung des Lesers oder Zuhörers, als niedrig aufgelöste Medien (&#8220;cool&#8221;) media wie Telefon oder Fernsehen, denen es relativ an Informationen fehle und die damit eine höhere «Sinnenbeteiligung» des Benutzers mit sich brächten. Da jedes Medium mit einem verschiedenen Verhältnis in der Ordnung zwischen den Sinnen verknüpft sei, kreiere es andere Formen von Bewusstsein. Diese Transformationen von Wahrnehmungen seien Grundlagen von Bedeutungen der Botschaft, oder eben:  &#8221;The medium is the message.&#8221;</p>
<p>Marshall McLuhans Theorien aus den 1960er Jahren sind noch heute in aller Munde und scheinen auch perfekt auf das Internet zu passen. Dabei geht gerne vergessen, dass er über die Rechenzentren von damals sprach – und weder über das Internet, noch die Laptops oder iPhones von heute. In diesem Sinn war die These des Globalen Dorfes vielleicht noch weniger eine Diagnose denn eine – allerdings äusserst hellsichtige – Vorhersage.</p>
<p>Dass er später auch “The medium ist the massage“ gelten liess, eine Version, die aufgrund eines Druckfehlers entstanden ist, weist Marshall McLuhan zudem als einen Wortspieler aus, der Witz und Pointierung liebte. Seinen Kritikern war er damit definitiv zu unsystematisch. Vielleicht hätte man ihn im Original erlebt haben müssen, um etwas von der Tonalität, vom Duktus, vom Zugriff seines Denkens und seiner Äusserungen zu verstehen; dieses Video gibt immerhin noch mediale Gelegenheit dazu: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Orm-urRidH8&amp;feature=related">http://www.youtube.com/watch?v=Orm-urRidH8&amp;feature=related</a></p>
<p>McLuhan war ein Medien-Guru der ersten Stunde, eine Art intellektueller Popstar mit einer grossen Anhängerschaft unter den Hippies. Das hiess damals und heisst auch heute, dass er fleissig zitiert und selten gelesen wird. Ihn ebenfalls nur so bruchstückhaft zu rezipieren ist da ziemlich unbehaglich. Weil er zwar häufig zitiert, dabei aber eben auf seine drei oder vier Schlagwörter reduziert wird, lautet der zweit-berühmteste «McLuhanismus»: “You know nothing of my work!” Darauf spielt dann sogar eine Szene aus Woody Allens Stadtneurotiker an, die man sich ebenfalls nicht entgehen lassen sollte: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=9wWUc8BZgWE">http://www.youtube.com/watch?v=9wWUc8BZgWE</a></p>
<p><em>1) Dieter Mersch. Medientheorien zur Einführung. Junius. Hamburg 2006.</em></p>
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		<title>14. Februar: Information und Diskussion CC-CH</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 20:54:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daniel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Creative Commons]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir möchten euch herzlich einladen zu einer Information und Diskussion zur Anpassung der Creative Commons Lizenz Version 3.0 für die Schweiz. Wir informieren an der Veranstaltung über den aktuellen Status und Schwierigkeiten bei den Anpassungen. Auch thematisieren wir mögliche zukünftige &#8230; <a href="http://allmend.ch/2012/01/14-2-2012-information-und-diskussion-creative-commons-schweiz/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir möchten euch herzlich einladen zu einer Information und Diskussion zur Anpassung der Creative Commons Lizenz Version 3.0 für die Schweiz. Wir informieren an der Veranstaltung über den aktuellen Status und Schwierigkeiten bei den Anpassungen. Auch thematisieren wir mögliche zukünftige Szenarien rund um Creative Commons Switzerland. Aktive Unterstützung ist wie immer gesucht.Wir treffen uns ab 19.00 Uhr am Dienstag 14. Februar in Zürich.</p>
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<h6 id="u91dsc_18" data-ft="{&quot;type&quot;:1}"></h6>
<h6 data-ft="{&quot;type&quot;:1}">Veranstaltungsort ist an der <a href="http://vmk.zhdk.ch/kontakt">ZHDK Vertiefung Mediale Künste </a>an der Sihlquai 131, 1. Stock. Raum 1.7, Zürich</h6>
<p>&#8220;Anmeldung&#8221; oder Fragen per E-Mail an boos(a)allmend.ch oder Tel 078 767 22 38.</p>
</div>
<p><a title="" href="http://www.facebook.com/pages/Creative-Commons-Switzerland/135894403177048#" rel="async-post" data-hover="tooltip"><br />
</a></p>
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		<title>Public Domain Jam 2012 &#8211; Impressionen mit Video</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 19:27:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daniel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 1.1.2012 haben wir erfolgreich die neuen gemeinfreien Werke gefeiert. KulturTV hat 3 Kasperletheater und 5 Vorstellungen von Tools zur Bearbeitung aufgenommen und im Sammelkasten Public Domain Jam 2012 zur Verfügung gestellt. Als Einstieg empfiehlt sich die Einführung zum Public &#8230; <a href="http://allmend.ch/2012/01/public-domain-jam-2012-impressionen-mit-video/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 1.1.2012 haben wir erfolgreich die neuen gemeinfreien Werke gefeiert. KulturTV hat 3 Kasperletheater und 5 Vorstellungen von Tools zur Bearbeitung aufgenommen und im <a href="http://www.kultpavillonblog.blogspot.com/search/label/public%20domain%20jam%202012">Sammelkasten Public Domain Jam 2012</a> zur Verfügung gestellt.<br />
Als Einstieg empfiehlt sich die Einführung zum Public Domain Jam:</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/DyzQ-nnyFpM" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Medien ohne Aura</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 08:03:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesegruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Medientheorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Lesegruppe der Digitalen Allmend ist am 12. Dezember im 20. Jahrhundert angelangt. Zur Diskussion standen marxistische Ansätze der Medientheorie aus der Zwischenkriegszeit. Mersch (1) weist darauf hin, dass im späten 19. Jh das Aufkommen der Massenpresse und die Diskussion &#8230; <a href="http://allmend.ch/2012/01/medien-ohne-aura/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Lesegruppe der Digitalen Allmend ist am 12. Dezember im 20. Jahrhundert angelangt. Zur Diskussion standen marxistische Ansätze der Medientheorie aus der Zwischenkriegszeit. Mersch (1) weist darauf hin, dass im späten 19. Jh das Aufkommen der Massenpresse und die Diskussion um die Massengesellschaft völlig neue Voraussetzungen für die Debatte um die Medien geschaffen haben.</em></p>
<p>Der Literat und Filmkritiker Béla Balász rückt allerdings nicht die gedruckte Massenpresse, sondern die Fotografie und den aufkommenden Film ins Zentrum des Interesses. Mit Bild versus Wort und Text stellt er zwei Mediensysteme einander gegenüber. Er kritisiert vehement einen Primat der Sprache und verweist auf die Mächtigkeit des bildhaften Ausdrückens und Zeigens. Balász vermittelt die Vorstellung einer universellen Bildsprache.</p>
<p>Walter Benjamin positioniert seine Medienbetrachtungen im Kontext des marxistischen Unterbau/Überbau Schemas. Das heisst nun aber nicht, dass Elemente wie Macht, Besitz, Entfremdung oder Ideologiekritik als Instrumentarium dienen würden. Vielmehr rück Benjamin die Technik ins Zentrum und bindet auch seinen Aura-Begriff daran. Aura wird einmal mit Singularität und Echtheit assoziiert &#8211; Aura kann darum den technisch reproduzierten Objekten nicht mehr anhaften. Aura wird aber an verschiedenen Stellen von Benjamins Werk mit weiteren Bedeutungen angereichert, etwa als „Erscheinung einer Ferne, so nah sie sein mag“. In diesem Sinn gefasst sind wären aureatische Momente eigentlich auch für Betrachter multimedialer Produkte vorstellbar.</p>
<p>Mersch bezeichnet Benjamins Aura-Begriff wohlwollend als „schillernd“. In der Leserunde schwappte eine interessante Diskussion hoch, ob da überhaupt eine Theorie oder auch nur ein analytisches Konzept vorliegt. Die eine Seite betont die Fruchtbarkeit von Benjamins Ansätzen, die andere sieht kein Gerüst eines konsistenten begrifflichen Systems, was als Theorie bezeichnet werden könnte.</p>
<p>Neben der Aura ist der Begriff der Montage zentral bei Benjamin. Die Montage, die Zersplitterung als Produktionsbedingung, bildet das mediale Kernelement des Films. Benjamin konstatiert beim Film auch einen neuen Illusionsmechanismus. Der produzierende Mechanismus bleibt verhüllt, es gibt keinen Bühnenrand, der die Grenze zu einer andern Sphäre markiert.</p>
<p>Benjamin folgert nun nicht, dass diese neuen Illusionsmechanismen in eine dauerhafte Verblendung der Massen durch die kapitalistische Kulturindustrie führen würden. Vielmehr diagnostiziert er, dass die Abkehr vom aureatischen Kunstwerk das Wahrnehmungsverhalten umwälzt und politisches Emanzipationspotential freisetzt.</p>
<p>Das Thema der Verblendung wurde durch Adorno und Horkheimer im Konzept der Kulturindustrie ausgearbeitet. Die technischen Medien sind das Distributionsnetz und Verkaufsinfrastruktur von kulturellen Waren, welche an Stelle einer zerfallenden politischen Öffentlichkeit tritt.</p>
<p>Die entsprechende Manipulationsthese hatte in den 70er Jahren grossen Anhang. Enzensberger kritisierte die Absolutheit der These. Es ist nicht möglich, aus einen Zentrum heraus widerspruchsfreie Ideologie zu produzieren. Kommunikation bringt immer Widerspruchsmöglichkeiten mit sich. Das aktuelle Mediensystem liesse sich auch ganz anders nutzen. Baudrillard hat Enzensberger kritisiert. Er gehe von einem naiven Kommunikationsmodell aus. In der Tat nahm dann Enzensberger Abstand von seinem Konzept eines formbaren Medienbaukastens.</p>
<p><em>1) Dieter Mersch. Medientheorien zur Einführung. Junius. Hamburg 2006.</em></p>
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		<title>Erinnerung: 1.1.2012 &#8211; Public Domain Jam Neujahrsbrunch</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 15:40:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Public Domain]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Eltern spielen Kasperlitheater nach Lisa Wenger, Max Neil und Arthur Holitscher. Kinder machen Collagen mit Bildern von Emil Stumpp, Emile Bernard, Carl von Salis, Robert Delaunay, El Lissitzky und Alexej Jawlensky. Filme von Victor Schertzinger, Edwin S. Porter, werden auf &#8230; <a href="http://allmend.ch/2011/12/erinnerung-1-1-2012-public-domain-jam-neujahrsbrunch/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eltern spielen Kasperlitheater nach Lisa Wenger, Max Neil und Arthur Holitscher. Kinder machen Collagen mit Bildern von Emil Stumpp, Emile Bernard, Carl von Salis, Robert Delaunay, El Lissitzky und Alexej Jawlensky. Filme von Victor Schertzinger, Edwin S. Porter, werden auf Videopong.net und auf dem VJ Akkordeon von Effi Tanner gejammt, während aus dem Joggeli von Lisa Wenger Stop-Motion Filme produziert werden hören wir eine Kurzlesung aus dem Audiohörspiel Ulysses. Die Playlist mit Songs von Jelly Roll Morton, Seven Foot Dilly, Rabindranath Thakur, Oskar Joost und Fritz Grünbaum begleitet uns akustisch ins neue Jahr. Während wir bei einem gemütlichen Kaffee sitzen und ins neue Jahr brunchen, retten wir gleich das kulturelle Erbe für unsere Kinder!</p>
<p>Sonntag, 1.Januar 2012, 12-18 Uhr<br />
<a href="http://fuerdich.ch">Kafi für dich</a><br />
Stauffacherstrasse 141<br />
8004 Zürich</p>
<p>Weitere Infos und gemeinfreie Inhalte im <a href="http://pdjam.wordpress.com">PDJam Blog</a></p>
<p>Die Veranstaltung wird organisiert und unterstützt von Dock18,<br />
Digitale Allmend, Wikimedia CH und dem Kafi für dich.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Medientheorien von Platon zu Nietzsche</title>
		<link>http://allmend.ch/2011/12/medientheorien-von-platon-zu-nietzsche/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 17:25:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>siss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesegruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie von der Lesegruppe der Digitalen Allmend bereits berichtet, befasst sich das erste Kapitel des Übersichtsbandes von Dieter Mersch (1) mit  dem Medienbegriff. Im zweiten nun verfolgt der Autor – und wir mit ihm – frühe Medientheorien, resp. Theorien, die &#8230; <a href="http://allmend.ch/2011/12/medientheorien-von-platon-zu-nietzsche/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>W</em><em>ie von der Lesegruppe der Digitalen Allmend bereits berichtet, befasst sich das erste Kapitel des Übersichtsbandes von Dieter Mersch (1) mit  dem Medienbegriff. Im zweiten nun verfolgt der Autor – und wir mit ihm – frühe Medientheorien, resp. Theorien, die er als solche zu betrachten vorschlägt, da sie Phänomene behandelten, die denen ähnelten, welche heute unter einem Medienbegriff gefasst werden.</em></p>
<p>Was die frühesten medientheoretischen Reflexionen zunächst provoziert habe, ist gemäss Mersch das «Rätsel der Schrift»: Annahme war, dass die Schrift den Menschen irgendwie übersteigt und daher das Werk eines höheren Instanz sein müsse. Kenntnis oder Unkenntnis der Schrift sei zudem immer auch mit sozialen und kulturellen Absetzungsbewegungen verbunden gewesen.</p>
<p>Ausführlich referiert Mersch in der Folge dann Platon, der die Schrift zur Darstellung philosophischer Gedanken für ungeeignet hält, da deren Medium vielmehr das Gespräch sei, wo Rede auf Gegenrede trifft und dadurch Argumente erst schärfe. Die teilweise durchaus widersprüchlichen Äusserungen Platons zur Schrift liest Mersch nicht als eine Kritik an der Schrift generell, sondern als eine Kritik an einem Schriftgebrauch der sich verselbständigt. Wenn wir seine Überlegungen auf die aktuellen Techniken des Internets zu übertragen versuchen, ist neben der Betonung der Chance der interaktiven Lebendigkeit auch der Hinweis bemerkenswert, den Mersch im Bezug auf die Schrift formuliert, dass es nämlich keine Technik gebe, die nicht zugleich aufzeichne und dokumentiere, wie sie im selben Mass als Dokument oder Archiv die Erinnerung transformiere.</p>
<p>Unter dem Titel «Metaphorisierungen des Medialen im 18. und 19. Jahrhundert» behandelt Mersch in der Folge Lessing, Herder und Hegel: So bei G. E. Lessing die Erörterung des Verhältnisses von Poesie gegenüber der bildenden Kunst anhand der Betrachtung über die spätantike Figurengruppe «Laokoon», bei J. G. Herder die Fokussierung auf die Sprache und ihre Bestimmung als Medium jeder Erkenntnis, also die intime Abhängigkeit des Denkens vom Medium der Sprache und bei G. W. F. Hegel die strenge Hierarchie zwischen Kunst, Religion und Philosophie. Dabei steht die Kunst durch ihr Angewiesensein auf Materialität in Hegels Taxonometrie auf der untersten Stufe, während Vernunft und Geist zuoberst rangieren.</p>
<p>Warum wir gerade diese Klassiker der Geistesgeschichte als Eckpunkte der Mediengeschichtsschreibung entdecken sollten, nur weil sie über Sprache und Erkenntnis reflektieren, leuchtet nicht in jedem Fall gleichermassen ein. Und was dagegen fast völlig fehlt, ist die Beschäftigung mit dem Sehen – Mersch zufolge hätte sie als Vorläufer von Medientheorien keine grosse Rolle gespielt. Dabei hat die Auseinandersetzung mit der Frage, was überhaupt ein Medium sei, durchaus auch anhand des Sehens Niederschläge gefunden: so etwa die Auseinandersetzung mit Spiegelung in der Sage des von seinem eigenen Bild gefesselten Narziss, Fragen der Repräsentation, Illusion und Imagination in der Malerei, wiedergegeben etwa in der Anekdote des Maler-Wettstreites zwischen Parrhasios und Zeuxis oder im negativen Sinn auch im Bilderverbot des Alten Testamentes.</p>
<p>Der längere Abschnitt zu F. Nietzsche ist dagegen vielfältig und anregend zu lesen: Nicht nur verbindet Mersch hier den von Nietzsche formulierten Gegensatz der Prinzipien des Apollinischen und Dionysischen mit medialen Überlegungen, sondern bezieht auch die sich mit Beginn des 19. Jahrhunderts rasant entwickelnde Technik (etwa die Illusionstechnik Fotografie) mit ein und zeigt ein reiches Bezugsfeld geistesgeschichtlicher Entwicklungslinien auf (zu Derrida, den Zeichentheoretikern, Cassirer und anderen), die zunächst mehrheitlich vom Medium der Sprache ausgehend, nach und nach Elemente entwickeln zur allmählichen Herausbildung von allgemeineren Medientheorien.</p>
<p>1) Dieter Mersch. Medientheorien zur Einführung. Junius. Hamburg 2006.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Pressemitteilung &#8211; Public Domain Jam &#8211; Neuesjahresbrunch &amp; Night</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 07:35:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir weisen sie auf folgende Veranstaltung hin: Public Domain Neujahrsbrunch 2012 Generationenübergreifender Neujahrsbrunch für Kinder und Erwachsene Sonntag, 1.01.2012, 12-20 Uhr Kafi für Dich, Stauffacherstr. 141, 8004 Zürich James Joyces &#8220;Ulysses&#8221;, Lisa Wengers &#8220;Joggeli&#8221; und Walther Ruttmanns &#8220;Sinfonie der Grossstadt&#8221; &#8230; <a href="http://allmend.ch/2011/12/pressemitteilung-public-domain-jam-neuesjahresbrunch-night/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir weisen sie auf folgende Veranstaltung hin:</p>
<p><strong>Public Domain Neujahrsbrunch 2012</strong><br />
Generationenübergreifender Neujahrsbrunch für Kinder und Erwachsene<br />
Sonntag, 1.01.2012, 12-20 Uhr<br />
<a href="http://fuerdich.ch">Kafi für Dich</a>, Stauffacherstr. 141, 8004 Zürich</p>
<p>James Joyces &#8220;Ulysses&#8221;, Lisa Wengers &#8220;Joggeli&#8221; und Walther Ruttmanns &#8220;Sinfonie der Grossstadt&#8221; haben miteinander gemein, dass sie mit dem Jahreswechsel frei vervielfältigt und verändert werden dürfen. Sie gehören zu den unzähligen Werken, deren Eigentumsrecht am 1.1.2012 der Öffentlichkeit zufällt. Dabei geht es um ein fundamentales Element des Urheberrechts: nämlich die zeitliche Begrenzung der Urheberrechte als Ausgleich zwischen den Interessen der Autoren und der Öffentlichkeit. Alle Werke von Autoren, die seit 70 Jahren verstorben sind, werden weltweit gemeinfrei. Das bedeutet für jeden Einzelnen: Wir bekommen über Nacht &#8211; ob wir es wollen oder nicht &#8211; Tausende von Kunstwerken, Büchern, Bildern, Gemälden, Karten, Fotografien, Erfindungen, Filmen, Gedanken, Zitaten etc. geschenkt. Es ist vergleichbar mit einem Lottogewinn!</p>
<p>Der Public Domain Jam unterstützt alle Menschen beim Umgang mit diesen Werken. Wir zeigen Tools und Gestaltungstechniken, mit denen wir diese Kreationen verarbeiten und uns wieder aneignen können. Zum Teil kennen wir die Werke aus den Medien und Museen der Welt. Andere wiederum wurden aus Archiven ausgegraben. Gemeinsam ist allen, dass wir sie nun besitzen und irgendwie damit umgehen sollen. Der Public Domain Jam hilft!</p>
<p>Eltern spielen Figurentheater nach Max Neal, Lisa Wenger, Arthur Holitscher und James Joyce. Kinder machen Collagen mit Bildern von Emil Stumpp, Emile Bernard, Carl von Salis, Robert Delaunay, El Lissitzky und Alexej Jawlensky. Filme von Victor Schertzinger und Edwin S. Porter werden auf Videopong.net und auf dem VJ-Akkordeon von Effi Tanner gejammt. Während aus dem &#8220;Joggeli&#8221; von Lisa Wenger Stop-Motion-Filme produziert werden, hören wir eine Kurzlesung aus dem Audiohörspiel &#8220;Ulysses&#8221;. Die Playlist mit Songs von Jelly Roll Morton, Seven Foot Dilly, Rabindranath Thakur, Oskar Joost und Fritz Grünbaum begleitet uns akustisch ins neue Jahr, zusammen mit der visuellen Public-Domain-Meta-<br />
Inspirations-Engine von Marc Lee. Während wir also bei einem gemütlichen Kaffee sitzen und ins neue Jahr brunchen, retten wir gleich das kulturelle Erbe für unsere Kinder!</p>
<p>Mit Tools und künstlerischen Gestaltungstechniken von Bruno Schlatter, Olivier Marti, Effi Tanner, Videopong.net, Marc Lee, Luc Gut, Mario Purkathofer, Daniel Boos, Robert Alexander, Alessandro Rimoldi, Michaelmusic u.a.</p>
<p>Die Veranstaltung wird organisiert und unterstützt von Dock18, Digitale Allmend, Wikimedia CH und dem Kafi für dich.<br />
Aufrufe zum Mitmachen und Teilnehmen!<br />
Die Werke unserer Vorahnen leben durch unsere direkte Benutzung und Weiterbearbeitung. Natürlich können wir sie auch einfach nur lesen.</p>
<p>MASHUPS GESUCHT aus Filmen von Walter Ruttman, Corrado D’Errico, u.a. Videopong.net<br />
FIGURENTHEATERDARSTELLER GESUCHT für Theaterstücke nach Max Neal, James Joyce, Lisa Wenger, u.a. Deadline: 30.Dezember 2011<br />
99 TOTE AUTORINNEN UND WERKE Der Public Domain Jam sucht ständig nach neuen Autorinnen und deren Werke, die vor 70 Jahren gestorben sind. Hier können auch die eigenen Grosseltern gemeldet werden. Wir übernehmen alle Arten von Nachlässen (geistiges Eigentum) Die neuesten Werke 2012 unter PD werden hier gesammelt und an ihrem Todestag publiziert <a href="http://pdjam.wordpress.com/">http://pdjam.wordpress.com</a><br />
24 KÜNSTLER GESUCHT die mithelfen, die Ulysses zu vertonen. Deadline 13.Januar 2012<br />
18 PECHA KUCHA GESUCHT aus den alten Werken neue Präsentationsformen erstellen. Deadline: 30.Dezember 2011</p>
<p>Alle aktuellen Aufrufe zum <a href="http://pdjam.wordpress.com/category/mitmachen/">mitmachen</a>.<br />
Kontakt: dock18@rotefabrik.ch</p>
<p><strong>Gemeinfreie Werke und weitere Infos</strong><br />
Alle Infos in diesem Blog.<br />
<a href="http://www.publicdomainday.org/">Public Domain Days in Europa</a>.</p>
<p><strong>Alle kommenden Public Domain-Termine im Überblick</strong></p>
<ul>
<li>30. Dezember 2011: Public Domain NIGHT mit 18 Pecha Kucha Präsentationen, Poetry Slams, Kasperlitheateraufführungen, Mashups, Lesungen und anderen Formaten für Erwachsene von 18-70. Ab 20 Uhr im Dock18 Raum für Medienkulturen der Welt, Seestrasse 395, 8038 Zürich</li>
<li>1. Januar 2012: Public Domain NEUJAHRSBRUNCH mit Kreidemalen, Collage basteln, Kasperlitheater und Livelesung für Kinder und Erwachsene. Ab 12 Uhr im Kafi für dich, Stauffacherstr. 141, 8004 Zürich</li>
<li>16. Juni 2012 Public Domain BLOOMSDAY</li>
</ul>
<p><strong>Partner</strong><br />
<a href="http://dock18.ch">Dock18</a>: Raum für Medienkulturen der Welt<br />
<a href="http://blog.allmend.ch">Digitale Allmend</a>:Verein für öffentlichen Zugang zu digitalen Gütern<br />
<a href="http://wikimedia.ch">Wikimedia CH</a>:<a href="http://www.wikimedia.ch/"> </a> Schweizer Förderverein der Wikimedia Foundation<br />
<a href="http://de.publicdomainproject.org">Public Domain Project:</a> Nutzbarmachung von gemeinfreier Musik und Film<br />
<a href="http://fuerdich.ch">Kafi für dich</a>: Cafe.Bar.Kultur</p>
<p><strong>Für Fragen und weitere Informationen</strong><br />
Webseite und Blog:<a href="http://pdjam.wordpress.com/"> http://pdjam.wordpress.com</a><br />
Daniel Boos, boos@allmend.ch, +41 78 767 22 38<br />
Mario Purkathofer, dock18@rotefabrik.ch, +41 78 659 32 63</p>
<p><strong>Was ist der Public Domain?</strong><br />
Unter Public Domain werden frei verfügbare Werke verstanden, wie zum Beispiele Literatur, Musik oder Software. Werke im Public Domain unterliegen nicht oder nicht mehr dem Urheberrecht. Das Urheberrecht für Werke ist zeitlich beschränkt, weshalb alle Werke längerfristig in den Public Domain fallen. Die zeitliche Beschränkung führt dazu, dass die Werke frei genutzt, d.h. vervielfältigt und verändert werden dürfen. Es ist ein Kompromiss zwischen den Interessen der Oeffentlichkeit und des Urhebers. In den meisten Ländern ist dies 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers der Fall. Zum Teil gibt es noch kürzere Uebergangsfristen, weshalb in gewissen Staaten Werke schon früher im Public Domain sein können.</p>
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		<title>Cory Doctorow &#8211; The Politics of Copyright and the New Cultural Economy (Video + Podcast)</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 15:08:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Creative Commons]]></category>
		<category><![CDATA[IFPI]]></category>
		<category><![CDATA[Open Content]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Science Fiction Autor und politische Aktivist Cory Doctorow war am 6. Dezember im Walcheturm und sprach über die Politik des Urheberrechts und seine Erfahrungen mit der freien Kultur. Cory Doctorow ist einer der profiliertesten Kenner beider Materien, er arbeitete &#8230; <a href="http://allmend.ch/2011/12/cory-doctorow-the-politics-of-copyright-and-the-new-cultural-economy-video-podcast/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="wp-image-1251 size-full" src="http://allmend.ch/wp/wp-content/uploads/2011/12/doctorow_talk.png" title="doctorow_talk" alt=""/></p>
<p>Der Science Fiction Autor und politische Aktivist Cory Doctorow war am 6. Dezember im Walcheturm und sprach über die Politik des Urheberrechts und seine Erfahrungen mit der freien Kultur.</p>
<p>Cory Doctorow ist einer der profiliertesten Kenner beider Materien, er arbeitete unter anderem als Europäischer Repräsentant der Electronic Frontier Foundation (EFF) und hat über 7 Romane publiziert, zuletzt “Makers” und “For the Win”. Die neueste Veröffentlichung ist die Aufsatzsammlung “Context: Selected Essays on Productivity, Creativity,Parenting, and Politics in the 21st Century”.<br />
Auf Deutsch erschienen ist u.a. “Little Brother”.</p>
<p><object width="560" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/IpXZnxuRcJo?version=3&amp;hl=en_US"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/IpXZnxuRcJo?version=3&amp;hl=en_US" type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Cory Doctorow ist auch ein brillanter Redner. Es war also nicht nur für einen interessanten sondern auch unterhaltsamen Abend gesorgt.</p>
<p>Die Veranstaltung wurde von der Digitalen Allmend, in Zusammenarbeit mit der Vertiefung Mediale Künste (ZHdK), Dock18, Walcheturm und Wikimedia Schweiz organisiert. KulturTV, Roger Levy, hat die Veranstaltung mit seiner Kamera begleitet.</p>
<p>Podcast: Der Vortrag steht auch als Podcast (nur Audio, ohne Bild) zur Verfügung bei <a href="http://kultpavillon.podspot.de/files/Cory_Doctorow_-_The_Politics_of_Copyright_and_the_New_Cultural_Economy.MP3">KulturTV</a></p>
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<enclosure url="http://kultpavillon.podspot.de/files/Cory_Doctorow_-_The_Politics_of_Copyright_and_the_New_Cultural_Economy.MP3" length="0" type="audio/mpeg" />
		</item>
		<item>
		<title>Public Domain Jam &#8211; Vorbereitung und Vorankündigung weiterer Veranstaltungen</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 20:10:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Wochenende haben wir uns an die Arbeit gemacht und den Public Domain Jam vorbereitet. Wir haben begonnen die Kasper-Theater von Lisa Wenger für das Kasperli-Theater abzutippen. Bald gemeinfreie Filme für das Jammen mit einem Akkordeon gesucht. Ulysees übersetzt, Pecha &#8230; <a href="http://allmend.ch/2011/12/public-domain-jam-vorbereitung-und-vorankundigung-weiterer-veranstaltungen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="wp-image-1231 size-full" src="http://allmend.ch/wp/wp-content/uploads/2011/12/dock18_ulysses.jpg" title="dock18_ulysses" alt=""/></p>
<p>Am Wochenende haben wir uns an die Arbeit gemacht und den Public Domain Jam vorbereitet. Wir haben begonnen die <a href="http://pdjam.wordpress.com/2011/12/04/wenger-kasper-lernt-den-teufel-kennen/">Kasper-Theater von Lisa Wenger</a> für das Kasperli-Theater abzutippen. Bald <a hreF="http://pdjam.wordpress.com/2011/12/03/call2-wir-suchen-mash-ups-mit-szenen-aus-6-gemeinfreien-filmen/">gemeinfreie Filme</a> für das Jammen mit einem Akkordeon gesucht. <a href="http://pdjam.wordpress.com/2011/12/03/besprechung-der-ulysees-strategie/">Ulysees übersetzt</a>, Pecha Kucha vorbereitet, Stop Motion Filme diskutiert und auch einen Flyer erstellt. Der Flyer findet sich im Anhang.</p>
<p>Weiter geht es nun mit Calls zur Mitarbeit, einem Apéro im Dock18 am 30.12 und dem Public Domain Jam am 1.1.2012 im Kaffi für dich!</p>
<p><img class="wp-image-1224 size-full" src="http://allmend.ch/wp/wp-content/uploads/2011/12/flyer_2012.png" title="flyer_2012" alt=""/><br />
<object class="wp-object-1233" src="http://allmend.ch/wp/wp-content/uploads/2011/12/flyer_20121.pdf" title="flyer_2012">Download:: <a href="http://allmend.ch/wp/wp-content/uploads/2011/12/flyer_20121.pdf">flyer_2012</a></object>&#8216;;</p>
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