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	<title>Digitale Allmend &#187; Uncategorized</title>
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		<title>GV der Digitale Allmend am 23. April</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 21:38:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ale</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 23. April findet die Mitgliederversammlung der Digitalen Allmend statt. Neben einem Rückblick über das vergangene Jahr, geht es auch um die Planung von 2012. Ort:  VMK 1.7 &#8211; ZHDK, Sihlquai 131, 1. Obergeschoss, Zürich (http://vmk.zhdk.ch/php/home.php) Zeit: ab 19:00 Datum: &#8230; <a href="http://allmend.ch/2012/03/gv-2012/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="magicdomid9">Am 23. April findet die Mitgliederversammlung der Digitalen Allmend statt. Neben einem Rückblick über das vergangene Jahr, geht es auch um die Planung von 2012.</div>
<div id="magicdomid10"></div>
<div id="magicdomid12">Ort:  VMK 1.7 &#8211; ZHDK, Sihlquai 131, 1. Obergeschoss, Zürich</div>
<div>(<a href="http://vmk.zhdk.ch/php/home.php">http://vmk.zhdk.ch/php/home.php</a>)</div>
<div id="magicdomid13">Zeit: ab 19:00</div>
<div id="magicdomid14">Datum: 23. April 2012</div>
<div id="magicdomid15"></div>
<div id="magicdomid16">1. Begruessung</div>
<div id="magicdomid17">2. Administratives</div>
<div id="magicdomid19">2.1 Jahresberichte 2011</div>
<div>2.1.1 Vorstand</div>
<div id="magicdomid20">2.1.2 Team CC</div>
<div id="magicdomid21">2.1.3 Projekte</div>
<div id="magicdomid22">2.1.3.1 Openaccess / Opendata</div>
<div id="magicdomid23">2.1.3.2 Veranstaltung Doctorow</div>
<div id="magicdomid24">2.1.3.3 ACTA und Vorratsdatenspeicherung</div>
<div id="magicdomid25">2.1.3.4 &#8220;Kritische Beobachtung&#8221; von Verwertunggesellschaften</div>
<div id="magicdomid26">2.1.4 Finanzen</div>
<div id="magicdomid27">2.2 Entlastung des Vorstands, Quästor</div>
<div id="magicdomid28">2.3. Neuwahlen</div>
<div id="magicdomid29">2.3.1 Vorstand Digitale Allmend</div>
<div id="magicdomid30">2.3.2 Team-CC</div>
<div id="magicdomid31">3. Inhaltliches</div>
<div id="magicdomid32">3.1 CC 3.0 CH: Launch, Übersetzungen</div>
<div id="magicdomid33">3.2 Website Allmend</div>
<div id="magicdomid34">3.3 Website Creative Commons CH</div>
<div>3.4 Mitarbeit an der CC 4.0 Portierung</div>
<div id="magicdomid35">3.5 Andere Aktivitäten 2012</div>
<div id="magicdomid36">3.6 Budget 2012</div>
<div id="magicdomid37">4 Diverses</div>
<div id="magicdomid38"></div>
<div id="magicdomid44">Ein wichtiger Punkt ist die Besetzung des Vorstands,Ko-Präsidium der Digitalen Allmend und von Team_CC (Creative Commons Lead Schweiz). Beides wird jeweils an der GV gewählt. Gemäss letzter GV sind im Vorstand: Alessandro Rimoldi (Ko-Präsident),  Philippe Perreaux (Ko-Präsident), Andreas Trottmann (Kassier), Daniel Boos, Hartwig Thomas, Simon Schlauri, Wolf Ludwig</div>
<div id="magicdomid45"></div>
<div id="magicdomid48">Daniel Boos tritt aus dem Vorstand zurück. Ale Rimoldi möchte das Ko-Präsidium abgeben. Vakant ist also insbesondere das Ko-Präsidium. Zudem können durchaus weitere Vorstandsmitglieder gebraucht werden.</div>
<div id="magicdomid49"></div>
<div id="magicdomid51">Gemäss letzter GV sind im Team_CC: Simon Schlauri, Melanie Bosshard, Philippe Perreaux, Claude Almansi</div>
<div id="magicdomid52"></div>
<div id="magicdomid57">Bei Team_CC sind einige Personen in den letzten Monaten aktiver dazugestossen, welche nun formell bei Team_CC aufgenommen werden können. Beispielsweise haben wir für das Blog Unterstützung erhalten und auch für die Romandie. Weitere Aktive sind aber immer sehr hilfreich.</div>
<div id="magicdomid58"></div>
<div id="magicdomid59">Bitte meldet euch auf der Mailingliste, wenn ihr beim Vorstand oder</div>
<div id="magicdomid60"> beim Team CC (Creative Commons Schweiz Lead) aktiv werden möchtet.</div>
<div id="magicdomid61"></div>
<div id="magicdomid62">Wir bitten alle Mitglieder, an die GV zu kommen. Interessierte sind ebenso</div>
<div id="magicdomid63"> herzlich willkommen und können an der MV teilnehmen.</div>
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		<title>Anti-ACTA Kundgebung in Zürich</title>
		<link>http://allmend.ch/2012/02/anti-acta-kundgebung-in-zurich/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 07:11:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ale</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[ACTA]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 11. Februar hat Hartwig Thomas hat eine kurze Ansprache bei der Anti-Acta Demo am zürcher Helvetia Platz gehalten. http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&#38;v=jhnLyU2zgNg Ich bin [...] da, weil ich der Meinung bin, dass die Abschaffung der Meinungsfreiheit oder die schwere Gefährdung der Grundrechte &#8230; <a href="http://allmend.ch/2012/02/anti-acta-kundgebung-in-zurich/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 11. Februar hat Hartwig Thomas hat eine kurze Ansprache bei der Anti-Acta Demo am zürcher Helvetia Platz gehalten.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;v=jhnLyU2zgNg">http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;v=jhnLyU2zgNg</a></p>
<p>Ich bin [...] da, weil ich der Meinung bin, dass die Abschaffung der Meinungsfreiheit oder die schwere Gefährdung der Grundrechte etwas ist, was auch Nichtpolitiker interessieren sollte.</p>
<p>Wenn ich mit den Politikern spreche, habe ich den Eindruck dass diejenigen die im nächsten Jahr darüber entscheiden, ob die Schweiz ACTA ratifizieren soll zu einem grossen Teil keine Ahnung haben und sie müssen von der Strasse, von jedem einzelnen von uns genau und detailiert informiert werden warum dieser Staatsvertrag ein schlimmer Eingriff in die Freiheit der Menschen wäre.</p>
<p>ACTA steht für Anti Counterfeit Trade Agreement also Anti Fälschungs-Handelsabkommen und es geht, wie schon Herr Glättli gesagt hat, nicht wirklich in erster Linie um pirateske Themen sondern es geht darum, dass sogenannte Geistige Eigentum bis zum Letzen zu verteidigen; dass Leute die Krokodilannäher auf Hemden kleben wirklich mehrere Jahre ins Gefängnis kommen; dass Unfallverhütungtechniken im Autobau keinesfalls von den Chinesen kopiert werden dürfen damit sie weniger Unfälle haben; dass Videodateien von Hollywoodfilmen nicht herunter und hochgeladen werden dürfen; dass patentierte Medikamente auf keinen Fall so billig hergestellt werden dürfen wie sie hergestellt werden könnten &#8211; auch wenn dabei Millionen Leute an AIDS sterben. Wer das geistige Eigentum an solchen Sachen hat, der hat das Recht den Anderen zu verbieten das zu kopieren oder eben so günstig herzustellen wie man es herstellen könnte.</p>
<p>Dieses Verbotsmonopol bewirkt, dass man die Preise beliebig in die Höhe treiben kann, auch auf Kosten davon, dass Menschen massenweise sterben, weil niemand Kopien von patentierten Unfallverhütungssoftware machen darf, oder von einem AIDS-Medikament, oder von schädlingsresistentem Saatgut. Die Rechteinhaber vorallem in den USA oder der EU hatten mit ihrer Einschüchterungstaktik bisher schon viel Erfolg. Wir sind alle so blöd, dass wir bereits mit vorauseilendem Gehorsam uns sogar die Sachen nicht mehr trauen die wir noch dürfen</p>
<p>Ich habe gerade gestern wieder in 20 Minuten gelesen, man müsse die illegalen Downloads verbieten. Erstens ist es ja ein wenig idiotisch etwas Illegales zu verbieten.. (Gelächter) Zweitens sind in der Schweiz Downloads immer noch legal, selbst wenn derjenige der das hochgeladen hat das illegalerweise hochgeladen hat. Das Lesen eines geklauten Buchs ist nicht strafbar, das Klauen schon.</p>
<p>Ich denke, wir sollten uns nicht länger von der Pharmaindustrie und Hollywood einschüchtern lassen, sondern unsere Rechte wieder maximal beanspruchen und die zynischen Rechteinhaber im schlimmsten Fall boykottieren. Es gibt sehr schöne Hemden ohne Krododilaufnäher. (Gelächter). Man hört immer wieder das uns ACTA vor gefälschten Medikamenten schützen soll, weil sonst irgendwelche unverantwortlichen alten Herren gefälschtes Viagra kaufen und nachher eingehen &#8211; (Gelächter) &#8211; jeweils übers Internet. Das ist natürlich Unsinn, wir haben schon sehr harte Gesetze gegen Brunnenvergifter und Leute die gefälschte Nahrungsmittel herstellen und gegen Leute die andere vorsätzlich schädigen. Für das müssen wir auf kein Abkommen eingehen das es der Industrie von den Rechteinhabern erlaubt, ohne Umweg über die Polizei, über den Richter direkt bei den Providern Informationen über uns einzuholen und über ihre Konkurrenten natürlich, damit sie noch besser Kapitalismus betreiben können. (Applaus)</p>
<p>Es gibt einen Punkt ganz am Schluss vom ACTA-Vetrag. Ich habe mir die Mühe gemacht, das durchzulesen und habe dazu ein kleines oranges Flugblatt geschrieben (<a href="http://www.enterag.ch/hartwig/acta-fragen.pdf">http://www.enterag.ch/hartwig/acta-fragen.pdf</a>) das schrecklich seriös und trocken ist und jeden einzelnen Punkt aufgezählt, von dem ich der Meinung bin, dass er problematisch ist. Ganz am Schluss von ACTA ist eine heisse Sache drin: dort geht es nämlich um den berühmten Aquis-Communautaire. Das heisst ACTA besagt, es wird eine Kommission eingesetzt, eine internationale Kommission die dieses Vertragswerk laufend weiterentwickelt und, dass Leute, die diesem Vertragswerk heute beitreten automatisch laufend alle weiteren Änderungen mitübernehmen, die diese Kommission dann beschliesst.</p>
<p>Das heisst, selbst wenn es heute sozusagen wenig an der Schweizer Situation ändern würde, hätte man dann die fremden Richter und die fremden Gesetzgeber anstelle unserer Richter und unserer Parlamentarierer gesetzt. Und da wundert es mich, dass ich hier auf diesem Platz so wenig Vertreter von der Partei [die SVP, Red.] sehe die sonst gegen fremde Richter ist. (Breites Gelächter und Applaus.)</p>
<p>Beim Aushandeln der endgültigen ACTA Vertragsversion war das Institut für Geistiges Eigentum auf Schweizer Seite dabei. Der Schweizer Botschafter hat an seiner offiziellen Unterzeichnungszeremonie in Japan schon unterschrieben aber das war nur für das Fernsehen. Das ist noch nicht wirklich schon gültig und jetzt kommt es darauf an, dass der Bundesrat die Unterzeichung, die Ratifizierung des Vertrags dem Parlament vorlegt und bis.. ich glaube Mai 2013 muss das Parlament entschieden haben, ob die Schweiz diesem internationalen Vertragswerk beitritt oder nicht. Ich hoffe, dass ihr alle, jeder einzelne von euch ganz viele Mails an seine Lieblingsparlamentarier schreibt.</p>
<p>Transkription: <a href="http://www.denkmaschinen.ch">http://www.denkmaschinen.ch</a> leicht korrigiert.</p>
<p>Foto: CC-BY <a href="http://www.flickr.com/photos/58136828@N05/">Roger Hunziker</a></p>
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		<title>Marshall McLuhan und die Kanadische Schule</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 12:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>siss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesegruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Lesegruppe liest weiter Medientheorie von Dieter Mersch (1). Marshall McLuhan ist der bekannteste einer gemischten Gruppe von Wissenschaftlern aus Anthropologie, Literaturwissenschaft und Geschichte, die von den 1950er Jahren an im Umkreis des Centre of Culture and Technology der Universität &#8230; <a href="http://allmend.ch/2012/02/marshall-mcluhan-und-die-kanadische-schule/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Lesegruppe liest weiter Medientheorie von Dieter Mersch (1).</em></p>
<p>Marshall McLuhan ist der bekannteste einer gemischten Gruppe von Wissenschaftlern aus Anthropologie, Literaturwissenschaft und Geschichte, die von den 1950er Jahren an im Umkreis des Centre of Culture and Technology der Universität Toronto gearbeitet und in vielfältiger Weise Einflüsse der Schrift und anderer Kommunikationsmedien auf die Kulturentwicklung untersucht haben. Dieser so genannten Kanadischen Schule (dazu gehören unter anderen Harold A. Innis, Eric A. Havelock und später Derrick de Kerckhove) kommt nach Mersch das Verdienst der Etablierung einer eigentlichen allgemeinen Medientheorie zu, die nicht nur partiell die technischen Medien wie Film, Radio und Fernsehen behandelt, sondern ebenso Politik, Sozialstruktur und Technik mit einbezieht. Medientheorie versteht sich seither auch als Zeitdiagnose: Medien durchdringen Person, Politik, Ökonomie, Moral und Gesellschaft in ihrer Identität.</p>
<p>Mersch beschreibt in der Folge detaillierter, was die einzelnen Exponenten beigetragen haben und widmet sich am ausführlichsten Marshall McLuhan. Schreiben, wie Mersch über McLuhan schreibt, könnte sogar reizvoll sein; lieber wähle ich hier aber einen direkten Zugang zu McLuhan und schlage für einmal zwei Videolinks vor.</p>
<p>McLuhan wollte verstehen, wie Massenmedien unser Leben verändern – wie sie ihre User formatieren – und erfand dafür Metaphern und Schlagworte, die geradezu volkstümlich geworden sind. McLuhan prägte den Begriff des Globalen Dorfes, McLuhan sprach von der Gutenberg Galaxis und von Medien als Extensionen des menschlichen Körpers. Sein berühmtester Kernsatz ist “The medium is the message.”  (Das Medium ist die Botschaft.) Die Botschaft der elektronischen Medien lautet: Wir sind akustisch und visuell vernetzt. Die Welt ist ein globales Dorf. Wir haben extrem mit den Angelegenheiten aller andern Menschen zu tun. Seine ebenfalls sehr bekannte Unterscheidung zwischen heissen und kalten Medien bezieht sich auf ihre höhere oder niedrigere Auflösung und die damit verbundenen unterschiedlichen Wirkungen auf die Sinne. Hochauflösende Medien (&#8220;hot&#8221;) media, wie Druck oder Radio, seien voller Informationen und erforderten weniger Komplettierung oder Beteiligung des Lesers oder Zuhörers, als niedrig aufgelöste Medien (&#8220;cool&#8221;) media wie Telefon oder Fernsehen, denen es relativ an Informationen fehle und die damit eine höhere «Sinnenbeteiligung» des Benutzers mit sich brächten. Da jedes Medium mit einem verschiedenen Verhältnis in der Ordnung zwischen den Sinnen verknüpft sei, kreiere es andere Formen von Bewusstsein. Diese Transformationen von Wahrnehmungen seien Grundlagen von Bedeutungen der Botschaft, oder eben:  &#8221;The medium is the message.&#8221;</p>
<p>Marshall McLuhans Theorien aus den 1960er Jahren sind noch heute in aller Munde und scheinen auch perfekt auf das Internet zu passen. Dabei geht gerne vergessen, dass er über die Rechenzentren von damals sprach – und weder über das Internet, noch die Laptops oder iPhones von heute. In diesem Sinn war die These des Globalen Dorfes vielleicht noch weniger eine Diagnose denn eine – allerdings äusserst hellsichtige – Vorhersage.</p>
<p>Dass er später auch “The medium ist the massage“ gelten liess, eine Version, die aufgrund eines Druckfehlers entstanden ist, weist Marshall McLuhan zudem als einen Wortspieler aus, der Witz und Pointierung liebte. Seinen Kritikern war er damit definitiv zu unsystematisch. Vielleicht hätte man ihn im Original erlebt haben müssen, um etwas von der Tonalität, vom Duktus, vom Zugriff seines Denkens und seiner Äusserungen zu verstehen; dieses Video gibt immerhin noch mediale Gelegenheit dazu: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Orm-urRidH8&amp;feature=related">http://www.youtube.com/watch?v=Orm-urRidH8&amp;feature=related</a></p>
<p>McLuhan war ein Medien-Guru der ersten Stunde, eine Art intellektueller Popstar mit einer grossen Anhängerschaft unter den Hippies. Das hiess damals und heisst auch heute, dass er fleissig zitiert und selten gelesen wird. Ihn ebenfalls nur so bruchstückhaft zu rezipieren ist da ziemlich unbehaglich. Weil er zwar häufig zitiert, dabei aber eben auf seine drei oder vier Schlagwörter reduziert wird, lautet der zweit-berühmteste «McLuhanismus»: “You know nothing of my work!” Darauf spielt dann sogar eine Szene aus Woody Allens Stadtneurotiker an, die man sich ebenfalls nicht entgehen lassen sollte: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=9wWUc8BZgWE">http://www.youtube.com/watch?v=9wWUc8BZgWE</a></p>
<p><em>1) Dieter Mersch. Medientheorien zur Einführung. Junius. Hamburg 2006.</em></p>
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		<title>Pressemitteilung &#8211; Public Domain Jam &#8211; Neuesjahresbrunch &amp; Night</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 07:35:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.allmend.ch/?p=1254</guid>
		<description><![CDATA[Wir weisen sie auf folgende Veranstaltung hin: Public Domain Neujahrsbrunch 2012 Generationenübergreifender Neujahrsbrunch für Kinder und Erwachsene Sonntag, 1.01.2012, 12-20 Uhr Kafi für Dich, Stauffacherstr. 141, 8004 Zürich James Joyces &#8220;Ulysses&#8221;, Lisa Wengers &#8220;Joggeli&#8221; und Walther Ruttmanns &#8220;Sinfonie der Grossstadt&#8221; &#8230; <a href="http://allmend.ch/2011/12/pressemitteilung-public-domain-jam-neuesjahresbrunch-night/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir weisen sie auf folgende Veranstaltung hin:</p>
<p><strong>Public Domain Neujahrsbrunch 2012</strong><br />
Generationenübergreifender Neujahrsbrunch für Kinder und Erwachsene<br />
Sonntag, 1.01.2012, 12-20 Uhr<br />
<a href="http://fuerdich.ch">Kafi für Dich</a>, Stauffacherstr. 141, 8004 Zürich</p>
<p>James Joyces &#8220;Ulysses&#8221;, Lisa Wengers &#8220;Joggeli&#8221; und Walther Ruttmanns &#8220;Sinfonie der Grossstadt&#8221; haben miteinander gemein, dass sie mit dem Jahreswechsel frei vervielfältigt und verändert werden dürfen. Sie gehören zu den unzähligen Werken, deren Eigentumsrecht am 1.1.2012 der Öffentlichkeit zufällt. Dabei geht es um ein fundamentales Element des Urheberrechts: nämlich die zeitliche Begrenzung der Urheberrechte als Ausgleich zwischen den Interessen der Autoren und der Öffentlichkeit. Alle Werke von Autoren, die seit 70 Jahren verstorben sind, werden weltweit gemeinfrei. Das bedeutet für jeden Einzelnen: Wir bekommen über Nacht &#8211; ob wir es wollen oder nicht &#8211; Tausende von Kunstwerken, Büchern, Bildern, Gemälden, Karten, Fotografien, Erfindungen, Filmen, Gedanken, Zitaten etc. geschenkt. Es ist vergleichbar mit einem Lottogewinn!</p>
<p>Der Public Domain Jam unterstützt alle Menschen beim Umgang mit diesen Werken. Wir zeigen Tools und Gestaltungstechniken, mit denen wir diese Kreationen verarbeiten und uns wieder aneignen können. Zum Teil kennen wir die Werke aus den Medien und Museen der Welt. Andere wiederum wurden aus Archiven ausgegraben. Gemeinsam ist allen, dass wir sie nun besitzen und irgendwie damit umgehen sollen. Der Public Domain Jam hilft!</p>
<p>Eltern spielen Figurentheater nach Max Neal, Lisa Wenger, Arthur Holitscher und James Joyce. Kinder machen Collagen mit Bildern von Emil Stumpp, Emile Bernard, Carl von Salis, Robert Delaunay, El Lissitzky und Alexej Jawlensky. Filme von Victor Schertzinger und Edwin S. Porter werden auf Videopong.net und auf dem VJ-Akkordeon von Effi Tanner gejammt. Während aus dem &#8220;Joggeli&#8221; von Lisa Wenger Stop-Motion-Filme produziert werden, hören wir eine Kurzlesung aus dem Audiohörspiel &#8220;Ulysses&#8221;. Die Playlist mit Songs von Jelly Roll Morton, Seven Foot Dilly, Rabindranath Thakur, Oskar Joost und Fritz Grünbaum begleitet uns akustisch ins neue Jahr, zusammen mit der visuellen Public-Domain-Meta-<br />
Inspirations-Engine von Marc Lee. Während wir also bei einem gemütlichen Kaffee sitzen und ins neue Jahr brunchen, retten wir gleich das kulturelle Erbe für unsere Kinder!</p>
<p>Mit Tools und künstlerischen Gestaltungstechniken von Bruno Schlatter, Olivier Marti, Effi Tanner, Videopong.net, Marc Lee, Luc Gut, Mario Purkathofer, Daniel Boos, Robert Alexander, Alessandro Rimoldi, Michaelmusic u.a.</p>
<p>Die Veranstaltung wird organisiert und unterstützt von Dock18, Digitale Allmend, Wikimedia CH und dem Kafi für dich.<br />
Aufrufe zum Mitmachen und Teilnehmen!<br />
Die Werke unserer Vorahnen leben durch unsere direkte Benutzung und Weiterbearbeitung. Natürlich können wir sie auch einfach nur lesen.</p>
<p>MASHUPS GESUCHT aus Filmen von Walter Ruttman, Corrado D’Errico, u.a. Videopong.net<br />
FIGURENTHEATERDARSTELLER GESUCHT für Theaterstücke nach Max Neal, James Joyce, Lisa Wenger, u.a. Deadline: 30.Dezember 2011<br />
99 TOTE AUTORINNEN UND WERKE Der Public Domain Jam sucht ständig nach neuen Autorinnen und deren Werke, die vor 70 Jahren gestorben sind. Hier können auch die eigenen Grosseltern gemeldet werden. Wir übernehmen alle Arten von Nachlässen (geistiges Eigentum) Die neuesten Werke 2012 unter PD werden hier gesammelt und an ihrem Todestag publiziert <a href="http://pdjam.wordpress.com/">http://pdjam.wordpress.com</a><br />
24 KÜNSTLER GESUCHT die mithelfen, die Ulysses zu vertonen. Deadline 13.Januar 2012<br />
18 PECHA KUCHA GESUCHT aus den alten Werken neue Präsentationsformen erstellen. Deadline: 30.Dezember 2011</p>
<p>Alle aktuellen Aufrufe zum <a href="http://pdjam.wordpress.com/category/mitmachen/">mitmachen</a>.<br />
Kontakt: dock18@rotefabrik.ch</p>
<p><strong>Gemeinfreie Werke und weitere Infos</strong><br />
Alle Infos in diesem Blog.<br />
<a href="http://www.publicdomainday.org/">Public Domain Days in Europa</a>.</p>
<p><strong>Alle kommenden Public Domain-Termine im Überblick</strong></p>
<ul>
<li>30. Dezember 2011: Public Domain NIGHT mit 18 Pecha Kucha Präsentationen, Poetry Slams, Kasperlitheateraufführungen, Mashups, Lesungen und anderen Formaten für Erwachsene von 18-70. Ab 20 Uhr im Dock18 Raum für Medienkulturen der Welt, Seestrasse 395, 8038 Zürich</li>
<li>1. Januar 2012: Public Domain NEUJAHRSBRUNCH mit Kreidemalen, Collage basteln, Kasperlitheater und Livelesung für Kinder und Erwachsene. Ab 12 Uhr im Kafi für dich, Stauffacherstr. 141, 8004 Zürich</li>
<li>16. Juni 2012 Public Domain BLOOMSDAY</li>
</ul>
<p><strong>Partner</strong><br />
<a href="http://dock18.ch">Dock18</a>: Raum für Medienkulturen der Welt<br />
<a href="http://blog.allmend.ch">Digitale Allmend</a>:Verein für öffentlichen Zugang zu digitalen Gütern<br />
<a href="http://wikimedia.ch">Wikimedia CH</a>:<a href="http://www.wikimedia.ch/"> </a> Schweizer Förderverein der Wikimedia Foundation<br />
<a href="http://de.publicdomainproject.org">Public Domain Project:</a> Nutzbarmachung von gemeinfreier Musik und Film<br />
<a href="http://fuerdich.ch">Kafi für dich</a>: Cafe.Bar.Kultur</p>
<p><strong>Für Fragen und weitere Informationen</strong><br />
Webseite und Blog:<a href="http://pdjam.wordpress.com/"> http://pdjam.wordpress.com</a><br />
Daniel Boos, boos@allmend.ch, +41 78 767 22 38<br />
Mario Purkathofer, dock18@rotefabrik.ch, +41 78 659 32 63</p>
<p><strong>Was ist der Public Domain?</strong><br />
Unter Public Domain werden frei verfügbare Werke verstanden, wie zum Beispiele Literatur, Musik oder Software. Werke im Public Domain unterliegen nicht oder nicht mehr dem Urheberrecht. Das Urheberrecht für Werke ist zeitlich beschränkt, weshalb alle Werke längerfristig in den Public Domain fallen. Die zeitliche Beschränkung führt dazu, dass die Werke frei genutzt, d.h. vervielfältigt und verändert werden dürfen. Es ist ein Kompromiss zwischen den Interessen der Oeffentlichkeit und des Urhebers. In den meisten Ländern ist dies 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers der Fall. Zum Teil gibt es noch kürzere Uebergangsfristen, weshalb in gewissen Staaten Werke schon früher im Public Domain sein können.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Public Domain Jam: Vorbereitungen 2.-4.12.11 / Apéro 30.12.11 / Brunch 1.1.12</title>
		<link>http://allmend.ch/2011/11/public-domain-jam-vorbereitungsworkshop/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 20:09:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Jahreswechsel fallen tausende von Werken und somit Teile unseres kulturellen Erbes der Allgemeinheit zu und können künftig frei vervielfältig und verändert werden. Neben James Joyce trifft es auch einige Schweizerinnen, wie bspw. Lisa Wenger (Joggeli gaht go Bierli &#8230; <a href="http://allmend.ch/2011/11/public-domain-jam-vorbereitungsworkshop/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Jahreswechsel fallen tausende von Werken und somit Teile unseres kulturellen Erbes der Allgemeinheit zu und können künftig frei<br />
vervielfältig und verändert werden. Neben James Joyce trifft es auch einige Schweizerinnen, wie bspw. Lisa Wenger (Joggeli gaht go Bierli schüttle) oder Albin Zollinger (Roman Pfannenstil).</p>
<p>Die Digitale Allmend, Dock18 und andere feiern das frei werden von Werken jeweils mit einen Neujahrsbrunch. Damit wir etwas zu feiern<br />
haben, beginnen wir dieses Jahr mit einem Vorbereitungsworkshop. Ziel ist es Werke zu digitalisieren und neue künstlerische Überarbeitungen<br />
zu schaffen. Einerseits wollen wir das kulturelle Erbe bewahren, andererseits aus die Rohstoffe kreativ nutzen.</p>
<p>Wie jedes Jahr haben wir Tools/Gestaltungstechniken und natürlich jede Menge Inhalte, die es neu zu verwursten gilt. Neu versuchen wir<br />
richtige Produktionen umzusetzen:</p>
<p>24stündiges AUDIOBOOK nach Ulysses von James Joyce mit 24 Musikern, Künstlern. Während des Workshops von 2.-4.Dezember übersetzen und<br />
lesen wir die 24 Stunden der Ulysses und übergeben die einzelnen Teile verschiedenen Musikern zur Vertonung.</p>
<p>2.-4.12.2011 Public Domain Jam 1/4 Werke, Tools/Gestaltungstechniken werden vorgestellt LIVE auch auf <a href="http://ulysses.dock18.ch/pd-jam/">http://ulysses.dock18.ch/pd-jam/</a> und<br />
kollaborativer Workshop, Grafiklabor<br />
30.12.2011 Public Domain Jam 2/4 Pecha Kucha und Apero, Dock18<br />
1.1.2012 Public Domain Jam 3/4 Wir feiern den diesjährigen Public Domain Neujahrsbrunch am 1.1.2012 im <a href="http://fuerdich.ch">Kafi für Dich</a>, Zürich<br />
13.1.2012 Public Domain Jam 4/4 Publikation des Audiohörbuchs ULYSSES in der Edition für Medienkulturen der Welt am 71.Todestag von James<br />
Joyce.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Die Projektdatenbank des Schweizerischen Nationalfonds: Ein Open Government Data Hack</title>
		<link>http://allmend.ch/2011/07/die-projektdatenbank-des-schweizerischen-nationalfonds-ein-open-government-data-hack/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 17:05:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hartwig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Anlässlich einer Diskussion um Behördendaten und Formate im Wissenschaftsworkshop der Opendata-Konferenz wurden Stimmen laut, welche die mangelnde Verfügbarkeit der Projektförderungsdaten des Schweizerischen Nationalfonds beklagen. Mit diesem Open Government Data Hack wird dieser Mangel behoben. Man kann die vollständige (soweit sie &#8230; <a href="http://allmend.ch/2011/07/die-projektdatenbank-des-schweizerischen-nationalfonds-ein-open-government-data-hack/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich einer Diskussion um Behördendaten und Formate im Wissenschaftsworkshop der <a title="Opendata-Konferenz" href="http://opendata.ch/2011/06/opendata2011-medienmitteilung/">Opendata-Konferenz</a> wurden Stimmen laut, welche die mangelnde Verfügbarkeit der Projektförderungsdaten des Schweizerischen Nationalfonds beklagen.</p>
<p>Mit diesem Open Government Data Hack wird dieser Mangel behoben. Man kann die vollständige (soweit sie auch dem Web publiziert ist) Projektdatenbank des Schweizerischen Nationalfonds hier als <a title="snf.mdb" href="http://www.enterag.ch/enterag/downloads/snfaccess.zip">MS Access-</a> oder <a title="snf.siard" href="http://www.enterag.ch/enterag/downloads/snfsiard.zip">SIARD-Datei</a> herunterladen. Sie wurde mit einem <a title="SNF Projects Download Skript" href="http://www.enterag.ch/enterag/downloads/snfprojects_1_00.zip">frei verfügbaren Skript</a> aus der Website der <a title="Projektdatenbank des SNF" href="http://www.projectdb.snf.ch/WebForms/PersonProjectSearch.aspx">Projektdatenbank des Schweizerischen Nationalfonds</a> heruntergeladen. Ausführlicheres findet man im Begleitartikel (<a title="SNF Projekte Fallstudie" href="http://allmend.ch/wp/wp-content/uploads/2011/07/SNF-Projects-Fallstudie.pdf">SNF Projects Fallstudie</a>).</p>
<p>Hier ein paar statistische Auswertungen der SNF-Projektdatenbank:</p>
<p><img class="wp-image-1004 size-medium" title="Projekte" src="http://allmend.ch/wp/wp-content/uploads/2011/07/Projekte-300x178.png" alt="" /><img class="wp-image-1005 size-medium" title="Förderung nach Jahr" src="http://allmend.ch/wp/wp-content/uploads/2011/07/Förderung-nach-Jahr-300x176.png" alt="" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="wp-image-1003 size-medium" title="Förderung nach Fachrichtung" src="http://allmend.ch/wp/wp-content/uploads/2011/07/Förderung-nach-Fachrichtung-300x155.png" alt="" /></p>
<p><img class="wp-image-1006 size-medium" title="Projekt-Verteilung Logarithmisch" src="http://allmend.ch/wp/wp-content/uploads/2011/07/Projekt-Verteilung-Logarithmisch1-300x179.png" alt="" /><img class="wp-image-1007 size-medium" title="Förderungs-Verteilung Logarithmisch" src="http://allmend.ch/wp/wp-content/uploads/2011/07/Förderungs-Verteilung-Logarithmisch1-300x178.png" alt="" /></p>
<p>Ich wünsche den Visualisierern viel Spass mit diesen Daten!</p>
<p>Hartwig</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Unter Kontrolle?</title>
		<link>http://allmend.ch/2011/04/kontrolle/</link>
		<comments>http://allmend.ch/2011/04/kontrolle/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 06:36:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesegruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Inmitten des spektakulären Aufschwungs, den das Internet nach 1995 nahm, hat Andrew Shapiro die Möglichkeiten der neuen Technologien ausgelotet. Mit der These einer „control revolution“ betont er den Spielraum für eine Ermächtigung der Individuen. Die Lesegruppe der Digitalen Allmend hat &#8230; <a href="http://allmend.ch/2011/04/kontrolle/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Inmitten des spektakulären Aufschwungs, den das Internet nach 1995 nahm, hat Andrew Shapiro die Möglichkeiten der neuen Technologien ausgelotet. Mit der These einer „control revolution“ betont er den Spielraum für eine Ermächtigung der Individuen. Die Lesegruppe der Digitalen Allmend hat den Text am 14.3. diskutiert.</em></p>
<p>Shapiros Statement ist von den Umständen Ende 90er Jahre geprägt. Er profitiert davon, dass die Wellen von medialen Moden noch nicht im Jahrestakt über den Globus schwappen. Weil er sich auf grössere Trends konzentriert, altert sein Buch erheblich besser als manche jüngere Texte zu Blogs oder Second Life, die nach wenigen Jahren bereits ziemlich antiquiert wirken.</p>
<p>Shapiro beginnt mit einer Episode aus der Schlussphase der Sowjetunion, wo das Regime die Faxverbindung von einem Freund in Moskau zum amerikanischen Autor einfach kappen konnte. Einen e-Mail Nachrichtenfluss hätten die Behörden nicht stoppen können. „Wahrscheinlich“ nicht, präzisiert der Autor, der sich immer wieder vor groben Vereinfachungen hütet. An diesem Punkt setzt eine Diskussion ein, wie weit eben auch das Internet von Machthabern nicht einfach nur weggeschaltet, sondern auch selektiv überwacht und beschränkt werden kann, wie etwa in China. Eher einfach ist das beim grenzüberschreitenden Verkehr und bei einer geringen Zahl von Providern möglich.</p>
<p>Etwas unbeholfen wirken die kurzen Äusserungen zum politischen Charakter von Technologie, welche durch Randbedingungen in die eine oder andere Richtung entfaltet werden könne. Shapiro sieht das Netz als „defined mostly by code“. Darum diskutiert er Eigenschaften wie Interaktivität oder Interoperabilität hauptsächlich auf technischer Ebene, als Codeeigenschaften eben. Damit verpasst Shapiro einen zentralen Aspekt der digitalen Infrastruktur: Diese ist extrem plastisch und definiert keine medialen Kanäle. Die konkreten Medien werden auf einer sozialen Ebene konstruiert. Blogs, Second Live, Twitter, Facebook sind mediale Formen, die auf den immer gleichen Technologien beruhen. Die Ende 90er Jahre angesagte Gleichsetzung von technischer Kontrolle (über den Code, das Betriebssystem) mit Kontrolle über seine Lebensumstände ist verblasst.</p>
<p>Der Autor selber präzisiert den Aspekt der „Bändigung der Maschine“ mit dem Aufkommen grafischer Userinterfaces. So erschien der MacIntosh gegenüber den kalten und verwirrenden Kommandozeilen-Betriebssystem als „menschlich, warm und liebenswert“. Er bringt das Konzept einer direkten Manipulation von Gegenständen auf dem grafischen Interface als Beweis für Kontrollgewinn. Da wäre zu unterscheiden. Wenn der User arbeitend oder spielend grafische Objekte manipuliert, kontrolliert er Elemente auf einem von Dritten inszenierten Spielplatz. Den Spielplatz kontrolliert er nicht.</p>
<p>Seiner Zeit voraus war Shapiro mit der These, dass die Postulierung eines Cyberpace als eigenständiger Sphäre wenig realitätsnah und sinnvoll ist. Symbolische Interaktionen auf dem Internet seien nicht entkoppelt von Auswirkungen auf reale Menschen und ihre Beziehungen.</p>
<p>Kontrollgewinn sieht Shapiro im Bereich von Medien und Kommunikation. Er bringt das Beispiel einer Bulletin-Board Kampagne, welche das Time Magazine zum Rückzug falscher Behauptungen über die Pornolastigkeit des Internets gezwungen hat. Das Internet senkt massive die ökonomischen Eintrittsschwellen für „digitale Autoren“. Shapiro hält sich zu euphorischen Position Distanz, sieht aber durchaus online Publizistik als Gegengewicht zu den stark konzentrierten Massenmedien: Individuen würden „more control over the flow of information“ ausüben.</p>
<p>Ein zentrales Konzept ist für den Autor die Tendenz zum Verschwinden von Intermediären. Darunter fällt bei der Meinungsbildung ein Glaubwürdigkeitsverlust von Institutionen wie Medien, Unis oder Behörden. Vorsichtig tönt Shapiro die Möglichkeit von Dezentralisierung und elektronischer Demokratie an. In der Diskussion konstatieren wir allerdings, dass eine Tendenz zu Dezentralisierung und politischer Ermächtigung der BürgerInnen nach fünfzehn Jahren Web in den entwickelten Ländern kaum festgestellt werden kann. Im Gegenteil: In Europa wurden in der Zwischenzeit permanent Kompetenzen hin zu einem für die Zivilgesellschaft wenig kontrollierbaren Zentrum verlagert.</p>
<p>Der Autor greift grundlegende Fragen in einer Weise auf, die auch zehn Jahre nach der Publikation noch interessant ist. Wie weit das Hantieren mit digital unterlegten Medien und Kommunikationsmitteln auch mit einer Ermächtigung der Individuen gleichzusetzen ist, bleibt weiter zu diskutieren. Genauso wie der Begriff der Kontrolle, der in verschiedenen Kontexten Unterschiedliches bezeichnen kann.</p>
<p>An einer Stelle vergleicht der Autor die Ermächtigung durch die vernetzten Rechner mit der Ermächtigung durch das Auto. Das ist für den amerikanischen Kontext nicht ganz unwichtig. Gerade in der kulturellen Tradition der USA ist Kontrolle mit zwiespältigen Elementen Verknüpft. Es gibt nicht nur eine urban adrette Lesart von Ermächtigung. Wir sehen ja auch eine Gun, Car und Einfamilienhaus Version, die etwa mit der Tea Party Bewegung auf dem Web erfolgreich ihre Vorstellungen von Kontrollgewinn propagiert.</p>
<p><em>Andrew L. Shapiro. The control revolution : how the Internet is putting individuals in charge and changing the world we know. New York : PublicAffairs, 1999.</em></p>
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		<title>1. April: GLAM Initiative, Public Domain Jam &amp; Disco Impossible</title>
		<link>http://allmend.ch/2011/03/1-april-glam-initiative-public-domain-jam-disco-impossible/</link>
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		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 19:36:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Diesen Freitag diskutieren Liam Wyatt (Wikipedia Australia), Daniel Boos (Digitale Allmend), Mario Purkathofer (Dock18) und Kirsty Boyle über Public Domain, Wikipedia, öffentliche Archive und digitale Ökonomien in der Dock18 DISCO IMPOSSIBLE. Wer Fragen hat an Liam Wyatt &#8211; einen der &#8230; <a href="http://allmend.ch/2011/03/1-april-glam-initiative-public-domain-jam-disco-impossible/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesen Freitag diskutieren <a href="http://www.wittylama.com/">Liam Wyatt</a> (Wikipedia Australia), Daniel Boos (Digitale Allmend), Mario<br />
Purkathofer (Dock18) und Kirsty Boyle über Public Domain, Wikipedia, öffentliche Archive und digitale Ökonomien in der Dock18 DISCO IMPOSSIBLE. Wer Fragen hat an Liam Wyatt &#8211; einen der Köpfe hinter der Wikipedia &#8211; ist herzlich willkommen. Anschliessend Audioperformances von Caleb und Kid Schurke.</p>
<p>20:00 Bar<br />
20:30 Disco impossible Show #2 mit VJ PURK@<br />
21:00 Diskussion mit Liam Wyatt, Daniel Boos, Mario Purkathofer &#038; Kirsty Boyle<br />
22:00 Start der Liveübertragung via DAB auf openbroadcast.ch (bis 24 Uhr)<br />
22:30 Audioperformance von Caleb<br />
23:00 Audioperformance von Kid Schurke<br />
23:30 Open Youtube Base Station</p>
<p>Die Veranstaltung wird live auf tv.dock18.ch übertragen von 20-24 Uhr.</p>
<p>Rote Fabrik Seestrasse 395 CH-Zürich</p>
<p>http://rotefabrik.ch/dock18</p>
<p>http://tv.dock18.ch/</p>
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		</item>
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		<title>Public Domain Stiftung sucht aktive Mithelfende</title>
		<link>http://allmend.ch/2010/07/public-domain-stiftung-sucht-aktive-mithelfende-3/</link>
		<comments>http://allmend.ch/2010/07/public-domain-stiftung-sucht-aktive-mithelfende-3/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 19:53:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.allmend.ch/?p=745</guid>
		<description><![CDATA[Die Public Domain Stiftung such aktive Mithelfende: Wir suchen freiwillige Helfer zum Aufbau einer freien Musikenzyklopädie und Datenbank. Könntest Du bitte folgende Ausschreibung bei der Digitalen Allmend veröffentlichen: http://de.publicdomainproject.org/index.php/MediaWiki:Aktuelle_Ereignisse Die neue Startseite des Projekts lautet: www.publicdomainproject.org]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Public Domain Stiftung such aktive Mithelfende:</p>
<blockquote><p> Wir suchen freiwillige Helfer zum Aufbau einer freien Musikenzyklopädie und Datenbank. Könntest Du bitte folgende Ausschreibung bei der Digitalen Allmend veröffentlichen:<br />
<a href="http://de.publicdomainproject.org/index.php/MediaWiki:Aktuelle_Ereignisse">http://de.publicdomainproject.org/index.php/MediaWiki:Aktuelle_Ereignisse</a></p>
<p>Die neue Startseite des Projekts lautet: <a hreF="http://www.publicdomainproject.org">www.publicdomainproject.org</a>
</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>DA/CC-Treffen vom Montag, 5. Juli</title>
		<link>http://allmend.ch/2010/07/dacc-treffen-vom-montag-5-juli/</link>
		<comments>http://allmend.ch/2010/07/dacc-treffen-vom-montag-5-juli/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 09:31:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>simon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.allmend.ch/?p=716</guid>
		<description><![CDATA[Hallo zusammen! Es ist mal wieder so weit, wir treffen wir uns am nächsten Montag, dem 5. Juli, im Rahmen unseres monatlichen Treffens von digitaler Allmend/Creative Commons. Es geht um 1900 los, und wir treffen uns im Restaurant Gloria an &#8230; <a href="http://allmend.ch/2010/07/dacc-treffen-vom-montag-5-juli/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoPlainText">Hallo zusammen!</p>
<p class="MsoPlainText">
<p class="MsoPlainText">Es ist mal wieder so weit, wir treffen wir uns am nächsten Montag, dem 5. Juli, im Rahmen unseres monatlichen Treffens von digitaler Allmend/Creative Commons.</p>
<p class="MsoPlainText">
<p class="MsoPlainText">Es geht um 1900 los, und wir treffen uns im Restaurant Gloria an der Josefstrasse 59 in Zürich.</p>
<p class="MsoPlainText">
<p class="MsoPlainText">Ich selber werde diesmal fehlen, hoffe aber natürlich doch auf rege Teilnahme&#8230;</p>
<p class="MsoPlainText">
<p class="MsoPlainText">Herzliche Grüsse,</p>
<p class="MsoPlainText">
<p>Simon</p>
<p>Team CC</p>
]]></content:encoded>
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