FairSharing kritisiert die Musikindustrie

Das Netzwerk FairSharing kritisiert in ihrer letzten Pressemittelung die Vorhaben der deutschen IFPI. An ihrem Jahreskongress letzten Donnerstag in Berlin wurde angekündigt, dass in Zukunft pro Monat mehr als 1000 Personen verklagt werden sollen, die illegal Musik herunterladen. Der Geschäftsführer der deutschen Phonoverbände hat zudem die Abschaffung der Privatkopie gefordert.

FairSharing warnt insbesondere vor dem Vorhaben der IFPI, die über Schadensersatzforderungen eingenommenen Beträge in die Finanzierung von Musikunterricht an Schulen fliessen zu lassen. «Anstatt die Jugendlichen vernünftig aufzuklären und sie auch von ihrem Recht auf private Kopien zu informieren wird hier versucht, Schulhöfe zu indoktrinieren. Wir fordern Schulrektorinnen und Lehrerinnen auf, eine solch gezielte Desinformation zu verhindern», meint Sebastian Brux von der Grünen Jugend, welche zusammen mit dem Foebud e.V. und der Attac AG Wissensallmende zu den FairSharing-Mitglieder zählen.

BlogCampSwitzerland – Videointerviews

Mario und Daniel (ich) haben am Blogcamp einige Interviews geführt und auf Sevenload veröffentlicht.

Mario hat es verbloggt bei Wildprovider:

Blogger Leumund nimmt das ganze nicht allzu ernst, könnte ohne andere Blogs leben aber ohne den eigenen schwieriger:


Link: sevenload.comLink:

Chm bloggt über sein Läbn aus Bern:

Link: sevenload.com

Kobi bloggt aus Fribourg in satirischer Art und Weise:

Link: sevenload.com

Publizist Roman nennt seinen Blog Yoda mit dem Motto Beobachtungen nach innen und aussen:

Link: sevenload.com

Zudem bloggt Joel anonym und vitamin b hat gerade mit ihrem Multilingual Blog gestartet.

Interessant ist wie schnell die “Blogosphäre” die Videos gefunden hat. Wir hatten sie gestern auf Sevenload gelagert und Roger hatte sie schon am morgen früh verlinkt. Schneller als Mario und ich.

So 31.3.2007 – Datenprozession mit Sofatrips

Sofatrips führt eine Reise zur Netzgrenze durch:

Eine Stadtwanderung durch die Informationslandschaft mit cleveren Dingen von Hackern und Künstlerinnen aus Zürich und Umgebung. Prozessions- u. Reiseleitung: Mario Purkathofer

Wir treffen uns um 14 Uhr im Cabaret Voltaire und bewegen uns in einer Datenprozession zu Fuss durch das Niederdorf, an der NZZ Webcam vorbei, vorne zur Oper rein und hinten zum See raus, wo die beteiligten Datenträgerinnen in einem Langweidling über die letzte Meile überfahren und an der digitalen Allmend ankommen, von wo aus es weitergeht zu öffentlichen Telefonzellen, Providern und Postomaten. Mit Dingen von Künstlern und Hackern, die uns die Augen öffnen für die Schönheit der digital-elektronischen Landschaft und anschliessendem medialen Totenfest zur Prime Time im Dock18 mit Live Oper (Parsifal).

Begrenzte Teilnehmeranzahl (Anmeldung dringend erforderlich!)

Auch die Digitale Allmend ist dabei und sieht sich die Netzgrenze an.

unBlogCampSwitzerland

Am BlogCampSwitzerland war auch die Digitale Allmend dabei. Aufgrund der vielen Gespräche mit Blogger ist das “bloggen” und auch das besuchen von Vorträgen bei uns zu kurz gekommen. Wir verweisen deshalb hier fürs erste auf all die anderen Blogger die darüber berichtet haben:

In 23 Sekunden kann man die Blogger vom Blogcamp bei Leumund betrachten.
Mario von Wildprovider hat das ganze mit seiner Kamera und seinen Kommentaren begleitet.

Kleinreport hat ausführliche Berichte geschrieben und zwar zum Thema: Überflüssige Journalisten?, Internet und TV Konvergenz und von kreativ bis schrott.

Alle weiteren Kommentare über die unKonferenz findet man blogug.

Fragen an die IFPI Schweiz

Vor einem Monat hat die IFPI Schweiz an verschiedene DJs einen «DJ-Vertrag» zugeschickt, und sie «für Vervielfältigung von Tonaufnahmen zum Zwecke der Ausübung einer DJ-Tätigkeit» kräftig zur Kasse gebeten. Dies hat viele DJs verunsichert. Nach wie vor gibt es viele offene Fragen. Um etwas Klarheit zu schaffen, haben wir die IFPI gebeten, uns 19 Fragen zu beantworten.

Hier eine Auswahl:

1.) Wieso wurde der Brief nur an ein paar wenige DJs verschickt und nicht gleich mit einer Pressemitteilung oder zumindest einer Mitteilung auf ihrer Website einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht?

7.) Haben DJs, denen den Vertrag nicht zugeschickt wurde und die nicht darüber informiert wurden, auch mit zivil- und strafrechtlichen Folgen zu rechnen?

8.) Betrifft die Regelung auch ausländische DJs, die in der Schweiz auflegen?

9.) Ist der DJ gezwungen, auf das Auflegen einer CD zu verzichten, wenn diese einen Kopierschutz enthält, der das Abspielen auf seiner Anlage verunmöglicht?

10.) Müssen DJs auch etwas an die IFPI bezahlen, wenn sie ihre Songs über den iTunes Music Store von Apple oder einem anderen Online-Anbieter im MP3- oder AAC-Format gekauft haben?

15.) In dem “DJ-Vertrag” steht: “DJ gewährt IFPI vollumfänglich Einblick in alle bezüglich Internet-Nutzung verfügbaren statistischen Daten (z.B. log-files).” Was genau beinhalten diese statistischen Daten?

19.) In ihrem Schreiben an die DJs fehlt eine rechtliche Begründung zu den einzelnen Forderungen. Wir bitten sie deshalb um eine klare und differenzierte rechtliche Begründung.

Den kompletten Inhalt des Briefes gibt es hier zu lesen.

21.3.07 – Treffen Digitale Allmend

Wir treffen uns am Mittwoch 21. März zur Besprechung der Aktivitäten der Digitalen Allmend in diesem Jahr.

Datum: Mittwoch 21.03.07

Zeit: 19:00

Sitzungsort: Tant Pis, Konradstrasse 27, 8005 Zürich

Es ist das erste Treffen nach der GV und wir möchten gerne folgende Themen besprechen:

  • Veranstaltungsplanung/Aktivitätenplanung
  • Creative Commons
  • Slogan
  • Flyer, Sticker und weitere Werbematerialien
  • Urheberrechtsrevision
  • Diverses/Verein

Die Sitzung ist öffentlich und Interessierte sind herzlich willkommen.

Open Source Jahrbuch 2007 veröffentlicht

Das Open Source Jahrbuch 2007 ist erschienen. Das Jahrbuch ist eine Sammlung von lesenswerten Artikeln zum Thema Open Source. Viele der Titel und auch Autoren lassen auf sehr gute Beiträge schliessen. Die Beiträge sind nicht nur auf Open Source Software beschränkt. So hat es auch einen Beitrag zu Open Source in der Pharmaforschung und ein Kapitel zu Open Access. Dem Thema Open-Source-Ökonomie sind mehrere Beiträge gewidmet und Einsatzberichte zeigen auf, ob und wie Open Source Software eingesetzt wird.
Das ganze Buch ist auch als PDF verfügbar.

Die Digitale Allmend sucht einen Slogan

Zu unserer Freude wird die Digitale Allmend in der letzten Zeit immer stärker von der Öffentlichkeit wahrgenommen. Wie viele ähnliche Vereine kämpfen wir jedoch mit dem Problem, dass unser Themenfeld manchmal etwas komplex ist und Aussenstehende deshalb oft Schwierigkeiten haben, unsere Anliegen zu verstehen.

Um dem engegenzuwirken suchen wir griffige Slogans, die kurz und prägnant unsere Ziele transportieren. Wie Mario richtig bemerkt hat, brauchen wir dazu eure Vorschläge. Schreibt diese als Kommentar zu diesem Posting oder gleich direkt auf die Sammelseite in unserem Wiki.

Die besten Vorschläge werden später hier ausgezeichnet. Zu gewinnen gibt es unter anderem ein Allmend T-Shirt.

Der Slogan sollte ein kurzes Statement sein, dass man sich leicht merken kann. Ob Englisch oder Deutsch spielt keine Rolle. Es sollte als Tagline zusammen mit unserem Logo/Namen verwendet werden können. Bisherige Vorschläge sind z.B. «free growth of creativity» (Claude) oder «Freie Informationen für Bewohner digitaler Gemeinden» (Mario).

Neben einem Slogan brauchen wir auch eine besser verständliche Beschreibung der Digitalen Allmend. In 1-2 Sätzen (Deutsch) sollen damit unsere Ziele erläutert werden. Wir haben zwar bereits einen Zweckartikel, dieser ist jedoch etwas schwerfällig geschrieben und nicht leicht verständlich.

Wir freuen uns auf eure Vorschläge!

an open letter to steve jobs: sign it

drm.info / defectivebydesign.org hat heute einen offenen Brief an Steve Jobs gestartet, welcher hier unterschrieben werden kann. Dabei nehmen sie Bezug auf die von Steve geäusserten Versprechen um DRM fallen zu lassen und schlagen konkrete Massnahmen vor, welche bisher seitens Steve ausblieben.

Introduction:
Sign this letter to Steve Jobs asking him to back his pledge on DRM by April 1. We will send this letter with your comments to Steve on April 1, with a big thank you because he has taken one of these actions, or a jesters hat for him to wear if he doesn’t.